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2 Kön Kap 05-12

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Buch der Könige Kap. 5-12


Wie der Bote Gottes es befohlen hatte, stieg er ins Wasser und tauchte siebenmal unter. Und tatsächlich: Seine Haut wurde wieder glatt und rein. Er war gesund. 2. Kön 5:14

Naaman war ein großer Mann vor dem feindlichen syrischen König. Eines Tages erkrankte er an Aussatz. Bis zu seiner Heilung durch Elisa ging er einen weiten Weg der Demut. Er muss auf ein junges israelitisches Mädchen hören, das seine Sklavin ist. Diese erzählt ihm vom Propheten Elisa. Er muss nach Israel in das Land der Feinde gehen. Er muss einen für ihn unbekannten Propheten aufsuchen und eben nicht den König Israels. Er muss akzeptieren, dass der Prophet Elisa nur einen Boten sendet und Naaman nicht persönlich empfangen wird. Keine persönliche, ehrenvolle Begrüßung, kein würdevoller Empfang. Er muss sich sieben Mal in einem schmutzigen Fluss baden, um gereinigt zu werden. Keine die Sinne berauschende Zeremonie.

Diese Geschichte lehrt uns, dass kein Weg an der Demut vorbei führt, wenn wir innerlich geheilt werden möchten.


Ich nehme keine Geschenke. 2. Kön 5:16

Naamans Herz drängte ihn zur Dankbarkeit. Elisa weigert sich ein Dankgeschenk anzunehmen. So macht er deutlich, dass er nur Werkzeug Gottes ist. Der Dank gilt allein Gott. Er ist es, der Wunder wirkt. Ihm allein gebührt Ehre und Anbetung. Wir als Jünger Christi sind nur Werkzeuge. Er ist der eigentlich Wirkende. In Jesus ist der Wunder wirkende Gott gegenwärtig. Also: Gott sei Dank! Wem denn sonst?

Wo Gott Raum gewinnt, da wird Murren zum Stillesein, das Stillesein zum Danken, Danken zu einer fröhlichen Hoffnung ewigen Lebens. Friedrich von Bodelschwingh


Siehe, mein Herr hat diesen Syrer Naeman verschont, daß er nichts von ihm hat genommen, das er gebracht hat. So wahr der Herr lebt, ich will ihm nachlaufen und etwas von ihm nehmen. 2. Kön 5:20

Diesen Syrer Naeman: eine Verachtung liegt in diesen Worten von Gehasi, dem Diener des Propheten. Keine Mitfreude über dessen wunderbare Heilung. Absolut kein Verständnis für die verschwenderische Gnade Gottes, die sich im Verhalten Elisas widerspiegelt. Gehasi hätte diesen reichen Mann Naaman wie eine Kuh gemolken, der das kärgliche, unsichere Leben als Prophetendiener geändert hätte. In seiner Gier reist Gehasi dem Naaman hinter her, lügt ihn an, dass Elisa jetzt doch Geschenke des Dankes erbitte. Hüten wir uns vor jeder Habgier. Das Ende der Geschichte:

Der Aussatz, unter dem Naaman gelitten hat, wird nun dich befallen. 2. Kön 5:27


Dieser Tag ist ein Tag guter Botschaft. 2. Kön 7:9

Die Stadt Samaria wird durch den syrischen König belagert. In der Stadt herrscht darum Hungersnot. Elisa kündet das Ende der Hungersnot an, aber keiner glaubt ihm. Das syrische Heer ist zu mächtig. Doch das Wort des Herrn traf auf aussergewöhnliche Art und Weise ein: Vier aussätzige Männer, die sich außerhalb der Stadtmauer aufhalten mussten, entschlossen sich, zu den Syrern überzulaufen. Doch als sie im Lager der Syrer ankamen, stellten sie fest, dass das Lager verlassen war. Der Herr selbst hatte die Syrer in die Flucht geschlagen. Dabei hatten sie sämtliche Vorräte im Lager zurück gelassen. Diesen Tag guter Botschaft berichten sie nun dem israelitischen König. Und alle hatten genug zu essen. Auch wir haben eine gute Botschaft für die hungernden Menschen dieser Welt: Wir haben im Herrn Jesus die Erlösung und einen unschätzbaren Reichtum gefunden. Er ist das Brot des Lebens.

Der Herr hatte die Syrer das Donnern von Pferdehufen und den Lärm heranbrausender Streitwagen hören lassen, als ob ein riesiges Heer im Anmarsch wäre. 2. Kön 7:6