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1 Kön Kap 11-17

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem ersten Buch der Könige Kap.11-17


Er hatte ihm ausdrücklich verboten, andere Götter zu verehren. Doch nun schlug Salomo dies einfach in den Wind. 1. Kön 11:10

Salomo heiratet u.a. auch nichtjüdischen Frauen und verehrt auch deren Götter, obwohl ihm Gott anders geboten hatte. Das vollzog sich nicht von Jetzt auf Nachher, sondern began mit scheinbar geringen Abweichungen von Gottes Geboten. Eine geringfügige Sünde kann der erste Schritt zur Abwendung von Gott sein. Nicht die Sünden, die uns nicht bewusst sind, sondern die Sünden, die wir entschuldigen, bringen uns die größten Schwierigkeiten ein. Darum verabscheue ich scheinbar harmlose Notlügen. Wir dürfen keine Sünde unbeachtet lassen. Dulden wir in unserem Leben eine Sünde, die sich wie ein tödliches Krebsgeschwür ausbreitet?

Sein Herz gehörte nicht mehr voll und ganz dem Herrn. 1. Kön 11:4


Salomo regierte 40 Jahre in Jerusalem als König über ganz Israel. Als er starb, wurde er dort in der Stadt Davids begraben. 1. Kön 11:42‭-‬43

Salomo ist ein Vorausbild für Christus. Salomos Regierungszeit war von Frieden geprägt. Jesus aber ist der wahre Friedensfürst, denn er brachte Frieden zwischen Gott und den Menschen. Salomo war damals der weiseste Mensch auf der Welt. Jesus selbst aber ist die Weisheit. In Christus „liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis“ (Kol 2,3). Salomo baute den Tempel in Jerusalem. Christus aber richtete einen neuen ewigen Tempel auf. Dieser neue Tempel ist die Kirche mit allen Gläubigen.

Geschichtlich: Salomo stirbt. Es kommt zum Streit um die Nachfolge und am Schluß steht die Teilung des Königreichs. Hier herrscht Salomos Sohn Rehabeam, dort Jerobeam.


Morgens und abends brachten die Raben ihm Brot und Fleisch, und seinen Durst stillte er am Bach. 1. Kön 17:6

Elia war der Erste und Größte in einer langen Reihe bedeutender Propheten, die Gott Israel und Juda schickte. Elia prophezeite eine Dürre und versteckte sich dann vor König Ahab an einem Bach, wo er von Raben versorgt wurde. Es ist mehr als ungewöhnlich, dass Gott Elias durch Raben versorgt, denn diese galten als unrein. Was kann uns das sagen? Gott hält Hilfe bereit, wo wir sie oft am wenigsten erwarten. Er sorgt auf Wegen für uns, die unsere Vorstellungen übersteigen. Auch wenn unsere Nöte bitter erscheinen oder unsere Situation hoffnungslos aussehen mag, sollten wir mit Gottes liebevoller Fürsorge rechnen: jeder Zeit!


Das Mehl in deinem Topf soll nicht ausgehen und das Öl in deinem Krug nicht weniger werden. 1. Kön 17:14

Als der Bach austrocknete, schickte Gott Elia zu einer ausländischen Witwe, die ihn umsorgte. Als die Witwe Elia begegnete, glaubte sie, dass die Mahlzeit, die sie zubereitete, ihre letzte sein würde. Wegen der Dürre hatte sie nichts mehr. Doch ein schlichter Glaubensakt bewirkte ein Wunder. Sie vertraute Elia und gab ihm alles, was sie noch zu essen hatte. Und Elia wirkte darauf das Wunder, dass ihr Mehl und Öl nicht mehr ausgehen sollte. Was kann uns das sagen? Glaube ist der Schritt zwischen göttlicher Zusage und Gewissheit. Jedes noch so große oder kleine Wunder als Eingreifen Gottes beginnt mit einem Schritt des Gehorsams.


Dann legte er sich dreimal auf das tote Kind und flehte dabei zum Herrn: Herr, mein Gott, ich bitte dich, erwecke diesen Jungen wieder zum Leben! 1. Kön 17:21

Der Sohn der Witwe wird krank und stirbt. Elia erweckt ihn wieder zum Leben. Wir finden in der Heiligen Schrift sieben Auferstehungen, bei denen Tote ins irdische Leben mit ihrem natürlichen Leib zurückgekehrt sind. Die Auferstehungen zeigen neben Gottes Macht auch seine Barmherzigkeit. Denn von denen, die auferweckt wurden, waren vier Einzelkinder, die bereits in jungen Jahren gestorben waren, zwei davon waren Halbwaise. Gott weiß um die besonderen Empfindungen der Väter und Mütter, die um Einzelkinder trauern. All das wirft ein helles Licht auf Gottes Barmherzigkeit!

Der Herr erhörte Elias Gebet, und das Kind wurde lebendig.1. Kön 17:22