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Dt Kap 30-34

Deuteronomium Kap. 30-34


Herzensveränderung durch Gott

Der Herr, euer Gott, wird euch und eure Kinder im Herzen verändern. Er wird euch fähig machen, ihn aufrichtig und mit ganzer Hingabe zu lieben. Dt 30:6

Von dir verlangt Gott nur, dass du dich fügst. Je mehr ich mich also erhebe, um so mehr demütige du Jesus mich im Herzen und lass mich einsehen, was ich war und was ich wäre, wenn Du mich allein ließest. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er herabgeschaut. Jeden Tag bin ich tiefer davon überzeugt, dass die echte Demut die übernatürliche Grundlage aller Tugenden ist! Dazu ist es notwendig Gottes Worte im Herzen aufzunehmen. Wenn wir Gottes Ziele und Gottes Willen in unserem Leben erfüllen wollen, müssen wir die wesentlichen Inhalte seines Wortes im Herzen und im Kopf haben.

Gottes Wort ist euch ganz nahe. Es ist in eurem Mund und in eurem Herzen. Ihr müsst es nur befolgen! Dt 30:14


Die Worte im Herzen bewahren

Geht den Weg, den er euch zeigt. Dt 30:16

Gehe Gottes Wege. Mache sein Weg zu deinem Weg. Nimm seine Wegführung vertrauensvoll an. Gehe vor Gott und vor dir selbst, seine Worte in deinem Herzen. So wird Gott mitgehen. Gott sieht deinen kleinen Schritten wohlgefällig zu und wird wie ein guter Vater, der sein Kind an der Hand hält, seine Schritte den deinen angleichen und sich damit begnügen, nicht schneller zu gehen als du. Eng mit ihm verbunden, können wir also zuversichtlich leben. Man sollte daher niemals, auch nicht unter den schlimmsten Umständen, einem negativen Gedanken gestatten, in unsere Seele einzudringen. Der Mensch, der unter allen Umständen die Neigung zu guten Gedanken bewahrt in Zuversicht auf den Herrn,  wird stets gewinnen.

Folgt immer seinen Wegen und bleibt eng mit ihm verbunden! Dt 11:22


Gott hält zu uns

Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der Herr, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich! Dt 31:6

Ängste sind vielfältig: Angst uns nahe Menschen zu verlieren, Angst Krebs zu bekommen, fianzielle Ängste, Angst vor Mißerfolg, Angst vor dem Alleinsein u.v.m. An deiner Angst kannst du sicherlich arbeiten, dennoch: Wir haben dieses Gefühl selten im Griff. Werde dir heute einer Angst ganz bewusst, die dich immer wieder begleitet. Denn wenn man seine Angst versteht, muss man vor nichts im Leben Angst haben. Denn wer die Angst annimmt, kann im Folgeschritt durch das Gebet Mut entwickeln. Mut ist Angst, die gebetet hat, denn gibst du dich immer wieder in die Hände Gottes, wirst du alle Furcht ablegen. Komme, was da wolle.    

Der Herr selbst geht vor dir her. Er steht dir bei und verlässt dich nicht. Immer hält er zu dir. Hab keine Angst und lass dich von niemandem einschüchtern! Dt 31:8


Ehre sei Gott

Ich rufe laut den Namen des Herrn ! Gebt unserem großen Gott die Ehre! Dt 32:3

Mag kommen was will, der Name unseres Gottes wird ewiglich bestehen. Keine Macht der Erde kann das Ausstrahlen der göttlichen Herrlichkeit verhindern. Der Name unseres Gottes, des Gottes und Vaters unseres Herrn Jesus Christus, ist unsere Zuflucht und Hilfe in dieser finsteren Welt. Das Anrufen des Namens des Herrn tut der Seele wohl wie der erfrischende Tau und der erquickende Regen der dürstenden Flur. Er ist der Fels, nicht ein Fels. Es kann keinen anderen Felsen geben als ihn. Sein Werk ist vollkommen. Nicht der geringste Fehler zeigt sich an dem, was von seiner Hand kommt. Alles trägt den Stempel unbedingter Vollkommenheit.

Vollkommen und gerecht ist alles, was er tut. Er ist ein Fels, auf ihn ist stets Verlass. Er hält, was er verspricht. Er ist gerecht und treu. Dt 32:4

Ja, er ist euer Schöpfer, euer Leben kommt aus seiner Hand. Dt 32:6


Mütterliche Sorge

Er ging mit ihnen um wie ein Adler, der seine Jungen fliegen lehrt: Der scheucht sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug, und wenn sie fallen, ist er da, er breitet seine Schwingen unter ihnen aus und fängt sie auf. Dt 32:11

Er behütet uns wie ein guter Hirte. Er bewacht uns, wie jemand seinen Augapfel schützt. Gott wird uns nicht verlassen. Er umgibt uns mit seinem Schutz, wie eine Adlermutter ihr Junges schützt. Der Herr allein führt uns. Das macht mich gelassener. Der Geist Gottes ist immer ein Geist des inneren Friedens. Was deinen Geist betrifft, so sei ganz ruhig und vertraue dich immer mehr und volkommen Jesus an! Wenn wir ruhig und geduldig sind, finden wir nicht nur uns selbst, sondern auch unsere Seele, und mit ihr finden wir Gott. Vergessen wir also nicht, unser Vertrauen auf ihn zu setzen.

So hat der Herr sein Volk geführt. Dt 32:12


Gott im Allerlei des Alltags nicht vergessen

Das von Gott geliebte Volk, es fraß sich fett und meinte, ihn nicht mehr zu brauchen. Sie wandten sich von ihrem Schöpfer ab und lachten über ihren Retter, der doch ihr Halt gewesen war. Dt 32:15

Dies ist für uns zur Mahnung gedacht. Wir sind alle in Gefahr, verkehrte Weg zu gehen, vor allem dann, wenn wir die Gaben Gottes empfangen, ohne an den Geber Gott zu denken. Wir vergessen Gott. Wir verlieren das wertvolle Wissen um seine Gegenwart und wenden uns allerlei anderen Dingen zu, so wie sich Israel falschen Göttern zuwandte. Im Glauben tun wir das als gläubige Christen sicherlich nicht grundsätzlich (Das wäre schlimm!), aber im Alltag passiert es uns im Kleinen umso häufiger: wir vergessen Gott, den Fels, der uns geboren, und den Herrn, der uns erlöst hat!  Es ist unser Vorzug, Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus zu haben. Wir sind die Empfänger dieser vollkommenen Liebe. Wir können auch im Alltag nicht häufig genug daran denken.

Ihr habt den Fels verlassen, der von Anfang an euch trug. Ja, ihr habt den Gott vergessen, der euch doch ins Leben rief. Dt 32:18


Gott ist mächtig

Niemand kann euch meiner Macht entreißen. Dt 32:39

An sich ist die Barmherzigkeit die größte der Tugenden. Denn es gehört zum Erbarmen, dass es sich auf die anderen ergießt und – was mehr ist – der Schwäche der anderen aufhilft; und das gerade ist Sache des Höherstehenden. Deshalb wird das Erbarmen gerade Gott als Wesensmerkmal zuerkannt; und es heißt, dass darin am meisten seine Allmacht offenbar wird. Thomas von Aquin

So groß ist die Allmacht der himmlischen Liebe oder die Liebe der himmlischen Allmacht.

Ich allein bin Gott, und es gibt keinen außer mir. Ich ganz allein bestimme über Tod und Leben, über Krankheit und Gesundheit. Dt 32:39


Sich nach Gottes Wort richten

Es sind keine leeren Worte, sondern sie sind euer Leben. Richtet euch danach. Dt 32:47

Sie hatten nichts anderes zu tun, als zu gehorchen. Lasst uns doch nicht um Haaresbreite von dem Weg abweichen, den uns das Wort Gottes zeigt. Möge ein solch einfältiger, unbedingter Gehorsam auch uns kennzeichnen. Unser Wunsch sollte es sein, den schmalen Pfad des Gehorsams gegenüber den gesegneten Geboten unseres Herrn und Heilandes zu gehen! Das allein wird unseren Herzen wirklichen Frieden geben. Unser Herz kann in heiligem Frieden ruhen, mag kommen, was da will. Alles mag in den Händen des Menschen in Stücke gehen, alles, was menschlich ist, mag in hoffnungslosem Verfall enden, aber Gott wird ewig bestehen und jedes Werk Gottes wird in ewiger Vollkommenheit glänzen zu seiner Verherrlichung und zum Segen seines Volkes. Möge das Wort des Christus reichlich in uns wohnen und der Friede des Christus in unseren Herzen herrschen, bis zum Ende hin!


Niederwerfen vor Gott

Sie werfen sich vor ihm nieder und achten auf seine Worte. Dt 33:3

Die Gebetshaltung kann uns öffnen für Gott. Wenn ich niederknie oder mich verbeuge, mache ich mich klein. Und ich spüre, dass ich vor etwas niederknie, das größer ist als ich selbst. Mein Gebet wird dadurch innerlicher und ich gebe mich bewusster in die Haltung des Hörens hinein. Und eben darauf kommt es ja an, auf seine Wegweisung und Instruktionen zu hören, mit einem Herzen, das zugewandt ist. Beten heißt nicht: sich selbst reden hören. Beten heißt: stille werden und stille sein und hören, bis der Betende Gott hört.

Man fragte einen Alten: Ist es gut, sich auf die Knie zu werfen? Der Alte sagte: Jesus Nave sah, als er sich auf die Knie warf, Gott. Apophthegmata

Liebt den Herrn, euren Gott, und hört auf ihn! Haltet ihm die Treue! Dann werdet ihr am Leben bleiben. Dt 30:20


Gottes Schutz

Keiner gleicht dem Gott Israels, der zu seinem geliebten Volk steht. Majestätisch fährt er am Himmel dahin und kommt euch auf den Wolken zu Hilfe. Dt 33:26

Er, der ewige Gott, breitet seine Arme aus, um euch zu tragen und zu schützen. Dt 33:27

Gott ist unsere Zuflucht und unsere einzige wirkliche Sicherheit ist. Wie oft setzen wir unser Vertrauen auf andere Dinge. Doch unsere wirkliche Zuflucht ist der ewige Gott, der immer seine Arme ausstreckt und uns auffängt, wenn die schwankende Grundlage, auf die wir vertrauen, zusammenbricht und wir fallen.  Kein Sturm kann uns etwas anhaben, wenn wir bei ihm Zuflucht suchen.

Ihr Israeliten könnt euch glücklich schätzen! Wer hat es so gut wie ihr? Ihr seid das Volk, das der Herr gerettet hat. Er beschützt euch wie ein Schild. Dt 33:29


Der Tod Mose

Darauf starb Mose, der Diener des Herrn. Dt 34:5

Bei seinem Tod war Mose 120 Jahre alt. Bis zuletzt waren seine Augen klar und seine Lebenskraft ungebrochen. 5. Mose 34:7

Nach Mose hat es in Israel keinen Propheten mehr gegeben, dem der Herr von Angesicht zu Angesicht begegnet ist. Dt 34,10