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Num Kap 01-10

Numeri Kapitel 1-10


Unser Stammbaum

Sie ließen sich eintragen in die Geburtsregister. Num 1:18

Das erste Kapitel des vierten Buches Mose zeigt uns, wie wichtig es war, dass jedes Glied der Gemeinde Israel seinen Stammbaum angeben konnte. Wie anders aber verhält es sich mit einem Christen! Seine Herkunft ist himmlischer Art, sein Stammbaum wurzelt im Boden der neuen Schöpfung. Der Tod kann diese Verbindung niemals zerstören, denn sie ist aus der Auferstehung entstanden. Der Gläubige leitet seine Abkunft direkt von einem auferstandenen und verherrlichten Christus her. Das ist das christliche Geschlechtsregister.

Da wir aus Gott entsprungen sind und abstammen, so lasset uns fest an unsrer Wurzel kleben und halten; denn des Wassers Bäche und die Gewächse der Erde vertrocknen und verderben, wenn sie von ihrer Wurzel getrennt werden. Matthias Claudius 


Der Segen Gottes

Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden! Num 6:24-26

Der Segen ist mehr als ein gutes Wort. Er ist Zuspruch Gottes. Mit dem Segen erbat man, dass Gottes Gunst einem anderen zuteilwerde. Gott will uns behüten, uns gnädig sein und Frieden geben. Wie sehr brauchen wir diesen Frieden: mit Gott, mit uns selbst und zwischen Menschen. Gottes Friede ist Grundlage allen Friedens. Dieser Friede erfüllt sich in Jesus. Er gibt Würde und lehrt uns, mit anderen zu teilen, Schuld zu vergeben und andere zu achten und zu lieben. So breitet sich Gottes Friede aus.

Ich will sie segnen. Num 6:27


Das Passah

Sie hielten das Passah. Num  9:5

Für einen Israeliten gab es nichts, was dem Passah gleichgekommen wäre, denn es erinnerte ihn an seine Erlösung. Und für einen frommen Christen kommt nichts dem Abendmahl des Herrn gleich, weil es das Gedächtnismahl seiner Erlösung und des Todes seines Herrn ist. Für einen Christen gibt es nichts Kostbareres, nichts Ausdrucksvolleres, nichts, das Christum mehr vor sein Herz stellt als das Abendmahl des Herrn. Er kann den Tod des Herrn besingen, er kann im Blick auf ihn wegen seines Todes ihm danken und über diesen Tod lesen oder hören; aber nur im Abendmahl „verkündigt“ er diesen Tod.


Sich vom Herrn führen lassen

Nach dem Befehl des Herrn lagerten sie sich, und nach dem Befehl des Herrn brachen sie auf. Num 9:23

Die Israeliten wanderten und lagerten sich, wie Gott sie führte. Daraus spricht das Vertrauen auf Gott. Der Glaube als vertrauensvolle Bindung an Gott und sein Wort erinnert uns, von wem unser Leben in einem heilvollen Sinne abhängt. Wir werden geleitet und geführt durch ihn. Wer sich ganz an Gott hält, kann zuversichtlich unterwegs sein. Es gibt in dieser ganzen Welt nichts Gesegneteres als ein Leben in ständiger Abhängigkeit von Gott, nichts Gesegneteres, als in allem auf ihn zu warten und sich an ihn zu halten.

Glauben heißt, die Abhängigkeit von Gott als Glück erfahren. Dag Hammarskjöld