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Num Kap 21-35

Numeri Kapitel 21-35


Die bronzene Schlange

Wir haben gesündigt. Num 21:7

Es ist immer wieder dieselbe traurige Geschichte: das Murren in der Wüste. Gott sandte nun Schlangen unter das Volk und jeder der gebissen wurde, starb. Da erkannten sie schmerzvoll ihre Sünde. Das war nun der Augenblick, in dem die Gnade Gottes sich zeigen konnte. Es erfolgte die Anweisung, eine Schlange aus Bronze an einer Stange zu befestigen. Jeder, der sie ansah, wurde gerettet. Dies nun ist ein herrliches Vorausbild für die Erlösung. Jesus erklärte, dass alle Gläubigen von der Krankheit der Sünde geheilt werden, wenn sie auf seinen Tod am Kreuz schauen, genauso wie die Israeliten von ihrer Krankheit geheilt wurden, wenn sie die Schlange anschauten, die auf der Stange befestigt war. Nicht die Schlange aus Bronze heilte die Menschen, sondern ihr Glaube, dass Gott sie heilen kann. Dieser Glaube zeigte sich an ihrem Gehorsam gegenüber Gottes Anweisungen. Genauso sollen auch wir immer auf Jesus blicken.

Mach dir eine Schlange aus Bronze und befestige sie am Ende einer Stange. Dann sag den Israeliten: Jeder, der gebissen wird und sie ansieht, bleibt am Leben. Num 21:8

Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen; der wird sein Wasser geben. Num 20,8


Alles ist in seiner Hand

Alles Leben ist in deiner Hand. Num 27:16

Ich zweifle nicht daran, daß Gott dich in seiner Hand hält. Wenn er dich straucheln läßt, so geschieht das nur, damit Gott dich erkennen lasse, daß du gänzlich fallen würdest, wenn er dich nicht hielte und damit du immer stärker seine Hand festhälst. Bringe daher ein großes Vertrauen mit, ein ganz großes und vollkommenes Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit, aber auch auf seine Liebe.


Der Herr wohnt bei uns

Euer Land soll rein sein, denn ich, der Herr, wohne mitten unter euch Israeliten! Num 35:34

Er wohnt auf geheimnisvoll göttliche Weise immer in uns. Er wohnt in mir und in dir. Er ist immer gegenwärtig, auch wenn wir es nicht erkennen und fühlen können. Er hat nicht aufgehört, der „Immanuel“ zu sein, ein Gott mit uns, ein Freund der Menschen. Darum sollen wir nach Reinheit streben. Denn nur in einem reinen Herzen wohnt Gott, nicht aber in einem Herzen, das voller Eitelkeit und Selbstherrlichkeit ist.