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Johannes Kap. 01

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Johannes-Evangelium Kap. 1

Joh 1,1-18: Prolog des Johannes

Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott selbst. Von Anfang an war es bei Gott. Alles wurde durch das Wort geschaffen, und nichts ist ohne das Wort geworden. Von ihm kam alles Leben, und sein Leben war das Licht für alle Menschen. Joh 1, 1-4

Mit “am Anfang” ist kein Zeitpunkt in der Vergangenheit gemeint, sondern eine Wirklichkeit, ein Seinszustand. Gott ist seinem Wesen nach ein Sprechender. Der eine Gott in drei Personen, die durch ihr Gespräch Einer sind. Auch wir Menschen als Ebenbild Gottes sind als Gespräch geschaffen, d.h. auf die lebendige Beziehung zu unseres gleichen angewiesen. Im Gespräch, im Wort, wird Leben vermittelt. Im Glauben geht es um die Begegnung mit diesem Wort, das Gott selbst ist. Neben dem Alltagsgebrauch der Worte und der Sprache, um die es diese Woche geht, ist dies für mich der noch tiefer gehende spirituelle Aspekt des “Wortes”.

Im Anfang war das Wort. Joh 1:1

Die Geburtsgeschichten von Matthäus und Lukas setzen beim Beginn seiner menschlichen Existenz an. Johannes setzt an bei der Existenz des Christus von Anfang an vor der Erschaffung der Welt. Er steht am Anfang und am Ende und in ihm hat alles Bestand. So kann unser Fundament allein das Wort sein. Denn dieses Wort hat durch sein Sprechen die Welt erschaffen. Durch die Zeiten hat es weiter gesprochen und das Wort wirkt durch sein Sprechen auch heute in dir und mir. Achte mit Staunen und Ehrfurcht darauf, dass das Wort, das die Welt erschuf, auch in deinem Einerlei des Alltags wirkkräftig anwesend ist.

Es ist stets dasselbe, es kann sich nicht ändern, es ist. Diesen seinen Namen hat das Wort seinem Diener Moses genannt: Ich bin, der ich bin. Augustinus

Das Wort war bei Gott. Das Wort war Gott. Joh 1:1

Es ist wichtig die Sakramentalität des Wortes (!) zu bedenken als sichtbares Zeichen, die eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt. Das Wort Gottes ist aufgeschrieben in der Bibel. Im Wort Gottes ist Christus unter uns. Christus, der unter den Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig ist, ist in analoger Weise auch in dem Wort gegenwärtig, das in der Liturgie verkündigt wird. Das Wort Gottes ist also mehr als Buchstaben und Worte. Im Wort Gottes ist der Herr sakramental gegenwärtig. Achte mit Staunen und Ehrfurcht darauf, dass durch die Bibel, dem Wort Gottes, dir der Herr selbst begegnet.

Wenn du die Heilige Schrift liest, spricht Gott zu dir. Augustinus

Alles wurde durch das Wort geschaffen. Joh 1:3

Gott, der durch das Wort alles erschafft und erhält, gibt uns in den geschaffenen Dingen Zeugnis von sich. Da ist zum einen die geschaffene Natur, welch herrliches Zeugnis. Da ist zum anderen der geschaffene Mensch. Du wurdest im Wort erschaffen und lebst in ihm. Du kannst dich daher selbst nicht verstehen, wenn du dich diesem Dialog mit dem Wort nicht öffnest. Alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen: auch du und ich. So bleibt in Anlehnung an Augustinus zu sagen: Schaue und erkenne.

Schaue an, was durch das Wort geworden ist. Wer erklärt mit Worten den Schmuck des Himmels? Wer erklärt mit Worten die Fruchtbarkeit der Erde? Dann wirst du erkennen, was für ein Wort es ist. Augustinus

In ihm war das Leben. Joh 1:4

Jeder Tag unseres Leben sei geprägt von der immer neuen Begegnung mit Christus in seinem Wort, das uns Leben schenkt, weil er das Leben ist und Leben schenkt. So saug die Bibel jeden Tag in dein Leben auf. Das Lesen des Wortes Gottes wird dein Leben verändern. Das Wort baut auf, schafft Leben, macht lebendig, gibt Freude, tröstet, stärkt, schafft Schönheit, Wachstum, es ist das Gegenteil von Tod und Zersetzung. So lies das Wort und begegne dem Leben, denn Leben zu haben, heißt Christus zu haben. Leben zu erfahren, heißt Christus zu erfahren. Leben zu genießen, heißt Christus zu genießen. Alles was dieses Leben ausmacht,macht Christus aus.

Wer mich findet, findet Leben. Spr 8,35

Das Leben war das Licht der Menschen. Joh 1:4

Ohne die Heilige Schrift, die Jesus Christus allein zum Gegenstand hat, erkennen wir nichts. In seiner Gegenwart in seinem Wort ist er das Licht unseres Lebens. Im Hören von Gottes Wort sagt Jesus heute, hier und jetzt, zu jedem: Ich bin dein Licht, ich schenke mich dir hin, damit wir ihn aufnehmen und antworten und seinerseits sagen: Ich bin dein. Gott hört uns und antwortet auf unsere Fragen und Probleme. Und durch dieses Gespräch mit Gott verstehen wir uns selbst und finden eine Antwort auf die tiefsten Fragen, die wir in unserem Herzen tragen, werden so durch sein Wort immer wieder neu geschaffen.

Durch das Wort wurdest du geschaffen, aber du mußt durch das Wort neu geschaffen werden. Augustinus

Das Licht leuchtet in der Finsternis. Joh 1:5

Wo Licht ist, muss die Finsternis weichen. Das Licht leuchtet in meine Finsternis in zweierlei Weise. Zum einen erleuchtet es unsere dunklen Seiten und lässt uns so erst unsere Erlösungbedürftigkeit erkennt. Wer nicht in den eigenen Abgrund seiner Seele schaut, wird das Erlösungsopfer des Herrn nicht erkennen. Zum anderen erleuchtet es uns unseren zu gehenden Weg, schenkt Hoffnung und Zuversicht. Gehen wir auch schwere Wege, wir verzweifeln nicht, weil wir dem Licht nahe sind.

Wie groß auch immer die Finsternis sei – wir sind dem Licht nahe. Wie groß auch immer unser Unvermögen sei – wir sind zu Füßen des Allmächtigen. Franz von Sales

Die Finsternis hat es nicht begriffen. Joh 1:5

Die Macht des Bösen konnte und kann Gott in seinem Wirken nicht unterdrücken, denn könnte sie es, wäre das Licht nie zu uns gelangt. Schon bevor der Sohn Gottes in dieser Welt war, leuchtete dieses Licht in den Schöpfungswerken und seinen Verheißungen. Seit der Sohn Gottes in diese Welt gekommen ist, leuchtet das Licht noch heller. Und dieses Licht leuchtet weiter durch alle, die dieses Licht aufgenommen haben. Nehmen wir das Licht täglich auf. Entferne dich nicht von dem, der sich nie entfernt. Verlasse ihn nicht und du wirst nicht verlassen werden, sondern heimgeführt zum Vater durch den Sohn.

Wer im Dunkeln geht, kann weder Weg noch Ziel erkennen. Vertraut euch dem Licht an. Joh 12:35‭-‬36

Sein Auftrag war es, die Menschen auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch seine Botschaft an den glauben, der das Licht ist. Joh 1:7

Menschen des Lichts sind nicht selbst das Licht. Sie leben aus dem Licht und empfangen es fortwährend. Herr, ich will dein Licht, das mir auch in deinem Wort geschenkt wird, nicht zurückweisen. Ich danke dir für das Geschenk des Lichts des Glaubens. Heile mich von meiner Blindheit! Lass mich dein Leuchtfeuer sein! Leuchte durch mich hindurch, lass mich deine Monstranz sein! Marianna Rustemeier

Johannes selbst war nicht das Licht. Er sollte nur ein Zeuge für das kommende Licht sein. Joh 1:8

Der das wahre Licht ist, kam in die Welt, um für alle Menschen das Licht zu bringen. Joh 1:9

Weihnachten wurde im 4.Jhd. als Fest eingeführt. Es wurde auf den römischen Feiertag der Geburt des Sonnengottes gelegt. Warum? Jesus selbst ist das Licht der Welt. Als Christen tragen wir dieses Licht, dieses Weihnachten, in die Welt, nicht abstrakt, sondern konkret, wo wir durch unser Handeln dem Nächsten helfen in und mit Jesus. Das sind meist kleine, aber wichtige Dinge: Zeit zum Reden, Beten für den anderen etc. HIER kommt Weihnachten in unsere Welt, das Licht in das Dunkel.

Das wahre Licht, welches jeden Menschen erleuchtet , sollte in die Welt kommen. Joh 1:9

Die Eingebung ist ein himmlischer Strahl, der ein warmes Licht in unserem Herzen leuchten läßt, durch das wir das Gute sehen und zu einem eifrigen Streben danach erwärmt werden. Ohne Eingebungen würden unsere Seelen träge und lahm. Dadurch erhalten wir die Kraft, das zum ewigen Heil erforderliche Gute zu wollen und zu tun.Gott haucht und flößt unserer Seele die Eingebungen des übernatürlichen Lebens ein. Der Atem des Menschen erwärmt alle Dinge, die er anhaucht. Der Atem Gottes erwärmt aber nicht bloß, sondern er erleuchtet auch in vollkommener Weise, ist doch der göttliche Geist unendliches Licht. Zahllos sind dabei die Weisen Gottes, uns Eingebungen zu spenden: durch andere Menschen, eine Predigt, durch den Anblick der Natur, durch Leiden u.v.m. O wie selig sind jene, die ihr Herz für die heiligen Eingebungen aufgeschlossen halten!

Doch obwohl er unter ihnen lebte und die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannten ihn die Menschen nicht. Joh 1:10

Ohne die Hilfe des Heiligen Geistes werden wir das Wort Gottes nicht verstehen. Pflegen wir die Stille, denn “wo die Wörter schweigen, kann das Wort laut werden.” (Augustinus). Pflegen wir die Stille, um das Wort des Herrn zu hören und darüber nach zu denken, damit es durch das Wirken des Heiligen Geistes alle Tage unseres Lebens immer neu in uns wohnt, in uns lebt und zu uns spricht. Heiliger Geist, erleuchte mein Herz und lass mich das Wort Gottes verstehen

Die Schrift muss man betend lesen und lesend beten, weil alles Licht, Segen und Nachdruck allein vom Heiligen Geist aus Gnade herzukommen muss. Tersteegen

Er kam in sein Eigentum, und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Joh 1:11

Das Wort ist das Licht, und dennoch haben die Menschen der Finsternis den Vorzug gegeben; das Wort kam unter die Seinen, doch sie haben es nicht aufgenommen. Sie haben dem Sohn Gottes die Türen verschlossen. Das ist das Geheimnis des Bösen, das auch unserem Leben nachstellt und unsererseits Wachsamkeit und Aufmerksamkeit erfordert, damit es nicht die Vorherrschaft gewinnt. Papst Franziskus

Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Joh 1:12

Kinder Gottes sind wir, wenn wir ihn, das Licht, das Wort aufnehmen. Kinder Gottes sind wir und haben so einen Vater. Er hält uns in den Stürmen unseres Lebens. Halten wir uns an ihn in seinem Sohn, so hält er uns. Dieser unwandelbare Entschluss, niemals Gott zu verlassen oder seine beglückende Liebe aufzugeben, dient unserer Seele als Gegengewicht, um sie in Gelassenheit mitten im Wandel der wechselnden Lebensumstände und Ereignisse zu halten.

Gotteskind heißt an Gottes Hand gehen, Gottes Willen, nicht den eigenen Willen tun, alle Sorgen und alle Hoffnung in Gottes Hand legen, sich nicht mehr um sich selbst und seine Zukunft sorgen. Darauf beruhen die Freiheit und Fröhlichkeit des Gotteskindes. Edith Stein

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Joh 1:14 Wir sahen seine Herrlichkeit. Joh 1:14

Durch alle Worte der Heiligen Schrift sagt Gott nur ein Wort, sein eingeborenes Wort Christus, in dem er sich selbst ganz aussagt. Die Antwort des Menschen an Gott, der zu ihm in der heiligen Schrift spricht, ist der Glaube. Im Glauben empfängt und gebiert jeder Christ das Wort Gottes in sich. Wie einst das Wort in Maria Fleisch annahm, so nimmt es durch unser gäubiges Hören ebenso ähnlich Fleisch an. Was an Maria geschehen ist, kann daher in jedem von uns täglich beim Hören auf das Wort und bei der Feier der Sakramente wieder geschehen. Wenn es auch nur eine Mutter Christi dem Fleische nach gibt, so ist doch dem Glauben nach Christus die Frucht aller.

Die Heilige Schrift, so könnte man sagen, ist der Stern, der immer noch Weise zu Jesus hinführt. John Stott

Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns und wir sahen seine Herrlichkeit. Joh 1:14

Gott hat sich in das hinfällige und sterbliche Fleisch hineinbegeben. Er hat seinen göttlichen Keim in unsere Sterblichkeit eingepflanzt. Er hat es gewagt, in das schwache, der Vergänglichkeit unterworfene Fleisch zu kommen, damit wir ihn dort finden, wo wir sind. In unserer Schwachheit erfahren wir so Gottes Kraft, in unserer Sterblichkeit seine Unsterblichkeit und in unserer Dunkelheit seine Herrlichkeit. Ein Gebet drückt das Weihnachtsgeheimnis nüchtern und doch zugleich in einer Sprache aus, die uns anrührt: Allmächtiger Gott, du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen und noch wunderbarer wiederhergestellt. Lass uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes, der unsere Menschennatur angenommen hat. Anselm Grün

Joh 1,19-34: Johannes der Täufer

Johannes antwortete mit den Worten des Propheten Jesaja: Ich bin eine Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn! Joh 1:23

Johannes dem Täufer erkennt seinen Auftrag. Auch du hast einen Auftrag. Du bist kein Produkt des Zufalls. Es ist gut, immer wieder darüber nach zu sinnen wozu ich auf dieser Welt bin. Das kann ich nicht im Trubel, sondern vor allem in der Stille. Nehme dir Zeiten für das Alleinsein, gehe innerlich in die Wüste, um zu erkennen, wer Gott ist, wer du bist, wozu du da bist, was deine Talente und Schwächen sind.

Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Joh 1, 29

Im jüdischen Paschafest stand die Schlachtung eines Lammes im Mittelpunkt. Beachtenswert: Jesus feiert das Pascha aber ohne Lamm. Warum? Weil er selbst das neue, wahre Lamm ist, dass sich zur Vergebung der Sünden schlachten lässt. Insofern feiert Jesus das Pascha ohne Lamm und doch mit Lamm. Einmal geopfert, stirbt er nicht wieder, sondern lebt auf ewig als das Lamm, das geschlachtet ist. So erhält das uralte jüdische Pascha seinen wahren Sinn und vollendet sich in Christus. Er verwandelt es in sein eigenes Pascha, in das Pascha Jesus Christus. Gelobt sei Jesus Christus.

Die Sünde hat nur zwei Orte, wo sie ist. Entweder ist sie bei dir, dass sie dir auf dem Halse liegt, oder sie liegt auf Christus, dem Lamm Gottes. Martin Luther

Seht, das ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt. Joh 1,29

Bereits seit dem 4. Jahrhundert gilt das Lamm als Symbol für Christus und zählt damit zu den ältesten Symbolen überhaupt. Im Alten Testament wird von einem Brauch berichtet, ein Lamm zur Vergebung der Sünden zu opfern. Die Christen erkannten in Jesus Christus das Lamm Gottes, so dass das Bild des Lammes zu einem Symbol für die Erlösung wurde, ebenso wie das Kreuz: Das Kreuz ist das wichtigste Symbol des Christentums, weil es an den Kreuzestod Jesu und damit an das zentrale Element des christlichen Glaubens erinnert. So ist es fast in jeder Kirche an mehreren Orten und in verschiedenen Ausführungen zu finden, vom Altarkreuz bis zum kreuzförmigen Grundriss der Kirche. Das Kreuz ist ebenso wie das Lamm Symbol der Erlösung

Joh 1,35-51: Die ersten Jünger

Wo wohnst du? Joh 1:38

Die Frage der beiden Jünger „Wo wohnst du?“ (V. 38) hat einen starken spirituellen Sinn: Sie bringt den Wunsch zum Ausdruck, wissen zu wollen, wo der Meister wohnt, um bei ihm sein zu können. Das Glaubensleben besteht in dem Verlangen danach, beim Herrn zu sein, und somit in einer ständigen Suche nach dem Ort, wo er wohnt. (…) Jesus suchen, Jesus begegnen, Jesus nachfolgen – das ist der Weg. Jesus suchen, Jesus begegnen, Jesus nachfolgen. Papst Franziskus

Er spricht zu ihnen: Kommt und seht! Joh 1:39

Kann aus Nazareth etwas Gutes kommen? Joh 1:46

Diese Art von Ablehnung ist in gewisser Weise für uns wichtig. Sie lässt uns nämlich sehen, dass den jüdischen Erwartungen nach der Messias nicht aus einem derart unbekannten Dorf stammen konnte, wie es eben Nazaret war. Zugleich macht sie jedoch auch die Freiheit Gottes deutlich, der uns in unseren Erwartungen überrascht und gerade dort zu finden ist, wo wir ihn nicht erwarten würden. Benedikt XVI

Komm und sieh! Joh 1:46

Unsere Kenntnis von Jesus bedarf vor allem einer lebendigen Erfahrung: Das Zeugnis der anderen ist sicherlich wichtig, da ja in der Regel unser ganzes christliches Leben mit der Verkündigung beginnt, die durch einen oder mehrere Zeugen zu uns gelangt. Aber dann müssen wir es selbst sein, die persönlich in eine innige und tiefe Beziehung zu Jesus hineingenommen werden. Benedikt XVI