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Heb Kap 11

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Hebräer Kap. 11


Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht. Heb 11,1

Kapitel 11 enthält eine Aufzählung von Glaubenszeugen des AT, einmalig im NT: Abel, Henoch, Noah, Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Mose, Rahab u.a. Die Auflistung von so vielen Glaubenszeugen soll dich ermutigen, im Glauben fest zu stehen. Auch jüngere Glaubenszeugen (Bonhoeffer, Ratzinger, Edith Stein, Pater Pio …oder auch Menschen aus deinem Bekanntenkreis, ein Freund, ein Familienmitglied) können dich stärken und ermutigen durch ihr Vorbild wie sie glauben, hoffen und vertrauen. Denke du heute besonders an einen Menschen, der DICH im Glauben gestärkt und ermutigt hat und spüre die Gemeinschaft mit ihm durch den gemeinsamen Glaube an Christus.


Er hielt sich an den, den er nicht sah, als sähe er ihn. Heb 11,27

Du und ich, wir halten uns an den, vertrauen auf den, den wir nicht sehen, als ob wir ihn sehen: der dreifaltige Gott. Der Kirchenvater Origines fragt bewusst und provokant: “Was für einen Weg sollen wir dem Herrn bereiten? Etwa einen sichtbaren? Ist nicht vielmehr im Innern des Menschen dem Herrn ein Weg zu bereiten und sind nicht vielmehr in unseren Herzen gerade und ebene Wege anzulegen?” (Origines). Den Himmel im Blick haben, bei dem, was man tut. Wesentliches vom Unnötigen unterscheiden. Den Alltag beten. Wachen und beten. Das ist weniger Handlung als vielmehr eine Haltung. Eine, die aus dem Bewusstsein lebt: Advent ist immer. Weihnachten ist immer. Ostern ist immer. Kommen, Krippe, Kreuz – eine Einheit, damals wie auch heute!

O Aufgang, wir blicken mit den Augen unseres Herzens auf dich, den wir nicht sehen und dennoch wahrnehmen.

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