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Phil Kap. 1

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Philipper Kap. 1


Ich danke meinem Gott immer wieder, wenn ich an euch denke, und das tue ich in jedem meiner Gebete mit großer Freude. Phil 1:3‭-‬4

Gott für andere Menschen zu danken ist wundervoll. Ich danke Gott immer wieder ganz bewusst für bestimmte Menschen, die er mir auf meinem Lebensweg geschenkt hat und die mir durch ihre Verbundenheit mit mir Freude bereiten. Dreizehn mal kommt dieses Wort Freude im Brief vor! Es ist wahrlich ein Brief der Freude. Diese Verbundenheit nun gründet in der Liebe. Wir dürfen und sollen darum beten, dass die Liebe sowohl in mir wie auch im anderen zunehme. Das ist so wichtig! “Ich bete darum, dass eure Liebe immer reicher und tiefer wird.” (Phil 1:9)

Für welche Menschen kannst du Gott danken? Welche Menschen bereiten dir Freude? Hälst du Fürbitte für sie, auf dass die Liebe in ihnen tiefer wird?


Für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn. Phil 1:21

Lebenssinn besteht in der Gemeinschaft mit Jesus Christus. Sein Tod und seine Auferstehung sind die Frohe Botschaft. Das Sterben jeglicher Art als Gewinn anzusehen, bedeutet nicht, das Leben gering zu schätzen. Vielmehr ist es eine Neuausrichtung des Lebens auf Christus, denn wer liebt, will bei dem sein, den er liebt: der Auferstandene ist Anfang und Ziel unseres Lebens. Und jetzt kommt’s: durch diese Neuausrichtung sind wir allem gestorben, was uns so wichtig und unersetzlich erschien. Dies alles aber drängt nach außen zu anderen Menschen, um ihnen zu verkündigen, dass Christus das Leben ist:

Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist!  Phil 1:18


Das Entscheidende ist: Lebt so , dass es im Einklang mit dem Evangelium von Christus steht! Phil 1:27

Ich nehme mit stets vor, mit allen Menschen aus meinem Umfeld friedvoll umzuggehen, nach dem Willen Gottes, dem Evangelium von Christus. Es gibt Tage, da gelingt das richtig gut. Und es gibt diese anderen Tagen, wo ich aus welchen Gründen auch immer pampig zu meinem Nächsten bin oder mehr. Da gelingt mir nicht, was ich mir vorgenommen habe. In diesem Mißlingen muss ich auch Barmherzigkeit mir selbst erweisen, über dieses Mißlingen darf ich mir keine Sorgen machen, nein: “Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.” (1. Petrus 5,7), er verweigert die Barmherzigkeit keinem, der sie erfleht. “Ich will nun einmal dem Letzten hier genauso viel geben wie dir.”(Mt 20:14) Gott sieht unser Bemühen, versagen wir, dürfen wir das in sein unerschöpfliches Meer der Barmherzigkeit werfen.

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