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Eph Kap. 3

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Epheser Kap. 3


Ich bitte Gott, euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft zu schenken, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet. Eph 3:16

Der hl. Geist gebraucht mich zum Guten, er erinnert mich an das Gute und er instruiert mich im Tun des Guten und er stärkt mich bei alledem. Körperlich oder seelisch kostet das Leben in dieser Welt neben all den Freuden immer wieder Kraft. Auch in der Versuchung oder im Tun des Guten sind wir immer wieder schwach. Der heilige Geist stärkt uns sowohl in der Situation des Hinfallens und des Unvermögens, indem er uns wieder aufrichtet, wie auch in der Standhaftigkeit und dem Willen, dass wir gar nicht erst ins Trudeln kommen und mit Freude das Gute tun. Und auch in unseren körperlichen Gebrechen stärkt er uns, so dass wir sie tragen können, ohne daran zu zerbrechen.

Gebet: Zünd an in uns des Lichtes Schein, gieß Liebe in die Herzen ein, stärk unsres Leibs Gebrechlichkeit mit deiner Kraft zu jeder Zeit. Amen


Ich bitte den Vater, dass Christus durch den Glauben in euren Herzen Wohnung nimmt und ihr in der Liebe tief verwurzelt und fest gegründet seid. Eph 3,16.17

Beharrlichkeit meint Standhaftigkeit und Durchhaltevermögen. Ohne sie hätte keine Entscheidung Sinn, da immer Schwierigkeiten folgen. Die Beharrlichkeit ist wegen der Flatterhaftigkeit unseres menschlichen Geistes am schwersten zu erfüllen. Folgen wir jedem unserer Geisteseinfälle, dann erleben wir nichts als fortwährende Veränderungen. In unserer Zeit wird ständig Neues produziert und Altes verworfen. Man kann immer nur noch kurz bei einer Sache verharren, weil es so viele andere Dinge gibt, die man erleben möchte. Reizüberflutung! Folge ist Stress und ständige Unzufriedenheit, weil nichts wirklich gelingt oder vollendet wird. Die Tugend der Beharrlichkeit steht dem entgegen. Sie hilft Entscheidungen umzusetzen und Schwierigkeiten zu meistern. “Was immer ich beginne, ich halte es durch, ich bleibe beharrlich treu.” (Hildegard von Bingen) Seien wir wie ein Baum, verwurzelt im Glauben, beharrlich festhaltend am Herrn und an guten Werken.


Ich bete, dass Christus durch den Glauben immer mehr in eurem Herzen wohnt und ihr in der Liebe fest verwurzelt und gegründet seid. Eph 3,17

Meine Freundin hörte nachdenklich zu, als ich ihr nach einer stressigen Woche von meinem Gefühlschaos erzählte. Dann zeigte sie auf die Bäume vor dem Fenster, die in goldenen Herbstfarben leuchteten und ihre Äste im Wind wiegten. Sie zeigte auf die Stämme, die sich im Wind überhaupt nicht regten, und erklärte: „So sind wir auch. Wenn das Leben uns aus allen Richtungen anbläst, dann gehen auch unsere Gefühle rauf und runter und drehen sich im Kreis. Und manchmal leben wir, als hätten wir nur Äste. Aber unser Stamm ist Jesus. Wenn du das erkannt hast, dann lebst du nicht in den Zweigen, wenn der Wind bläst. Du stehst immer noch fest und sicher. Monica La Rose

Wann fühlst du dich besonders von den Stürmen des Lebens hin und her geblasen? Wie kann dich das Bewusstsein, dass du in Jesus verwurzelt bist, stärken und ermutigen?

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