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Gal Kap 5

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Galater Kap. 5


Zur Freiheit hat Christus uns befreit! Gal 5:1

Glaube bedeutet loszulassen und sich Gott zu überlassen. Das führt dich in eine tiefe Freiheit, denn im Vertrauen darauf, dass er mich lenkt, werde ich frei von aller Ich-Verkrampfung und Ich-Bezogenheit. Wenn ich mich im Gebet vor Gott hinsetze und ihm meine leeren Hände hinhalte, dann spüre ich diese Freiheit, die von dem Sich-Überlassen ausgeht. Ich lasse mich in Gott hineinfallen. Ich weiß, daß Er mich hält, daß ich in Seinen guten Händen einfach sein darf, wie ich bin. Das ist es, was den Glauben von Christen im Kern ausmacht: die Erfahrung der Freiheit, zu der Christus uns befreit hat.


Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben. Gal 5:1

Mein Herz bebt in Freude, wenn ich sehe, wie gut Gott zu uns Menschen ist. Als Beweis seiner Liebe gibt er uns ein unbegreifliches Geschenk: sich selbst in der Person seines Sohnes. Dieses Geheimnis der Liebe werden wir in Ewigkeit nicht ausschöpfen. O Menschheit, weshalb denkst du so wenig daran, dass Gott wahrhaftig unter uns ist?

Wir aber vertrauen darauf, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus von Gott angenommen werden. Er hat uns ja durch seinen Geist diese Hoffnung geschenkt. Gal 5:5


Bei ihm gilt allein der Glaube, der sich in Taten der Liebe zeigt. Gal 5:6

Unsere Werke sind Zeichen des Glaubens und der Liebe Gottes, der die Liebe ist. Wir müssen zu jener Begegnung mit Gott in Christus geführt werden, die in uns die Liebe weckt und uns das Herz für den Nächsten öffnet, so daß Nächstenliebe für uns nicht mehr ein sozusagen von außen auferlegtes Gebot ist, sondern Folge unseres Glaubens, der in der Liebe wirksam wird.

Wer dieses eine Gebot befolgt: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst! , der hat das ganze Gesetz erfüllt. Gal 5:14


Wer so lebt, wird niemals in Gottes Reich kommen. Gal 5:19-21

Der Geist Gottes duldet unsere Selbstsucht nicht. Beide kämpfen gegeneinander an, so dass wir das Gute, das wir doch eigentlich wollen nicht ungehindert tun können. Das ist unser täglicher geistlicher Kampf. Paulus führt hier einen ganzen Lasterkatalog auf, um zu zeigen wohin ein Leben ohne Gottes Geist führt: sexuelle Unmoral, ausschweifendes Leben, Aberglaube, Feindseligkeit, Streit, Eifersucht, Wutausbrüche, hässliche Auseinandersetzungen, Uneinigkeit, Spaltungen, Neid, Trunksucht, Fressgelage und ähnliche Dinge. Darum:

Lasst euer Leben von Gottes Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können. Gal 5:16

Wer zu Jesus Christus gehört, der hat sein selbstsüchtiges Wesen mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz geschlagen. Gal 5:24


Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor. Gal 5:22‭-‬23

Lass es zu, dass die Gnade in dir Frucht bringt. Entscheide dich täglich neu für Gott. Verlier nicht den Mut, denn du besitzt die Kraft des Heiligen Geistes. Wenn du die Versuchung verspürst, dich in deiner Schwäche zu verstricken, dann richte deine Augen auf den Gekreuzigten und sage: Herr, ich bin ein armseliger Mensch, aber du stärkst mich. Nur dann, wenn du den Heiligen Geist in dein Leben einlädst und ihn bittest, dir in jeder Lage zu helfen, kannst du wirklich so leben, wie es Gott gefällt. Durch Gottes Geist haben wir neues Leben, darum wollen wir uns jetzt ganz von ihm bestimmen lassen!

Die Frucht des heiligen Geistes ist:Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Gal 5:22‭-‬23


Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue , Sanftmut, Selbstbeherr­schung. Gal 5:22

Während Paulus zwölf Früchte des Heiligen Geistes aufzählt, spricht er doch nur wie von einer Frucht. Gewiß ist die Liebe die einzige Frucht des Heiligen Geistes und diese Liebe ist freudig, friedfertig, geduldig, freundlich, gütig, langmütig, sanft, treu, bescheiden, enthaltsam und keusch. Die Liebe wird eine Frucht genannt, weil sie uns erquickt und wir uns an ihrer erquickenden Süße erfreuen. Der Heilige Geist, der in uns wohnt, will unsere Seele geschmeidig, lenksam und gehorsam für seine göttlichen Anregungen und himmlischen Eingebungen der Liebe machen.


Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe, Freude und Frieden; Geduld, Freundlichkeit und Güte, Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Gal 5:22-23

Freude ist das Zeichen der Einheit mit Gott und der Gegenwart Gottes. Freude ist die Konsequenz eines von Liebe brennenden Herzens. Am meisten schenkt, wer Freude schenkt. Wir werden nie wissen, wie viel Gutes ein einfaches Lächeln vollbringen kann. Friede beginnt mit einem Lächeln. Lächle fünfmal am Tag einem Menschen zu, dem Du gar nicht zulächeln willst. Tu es um des Friedens willen. Denn: Wenn Du Menschen verurteilst, hast Du keine Zeit, sie zu lieben. Wenn wir wirklich lieben wollen, müssen wir lernen, aufrichtig zu vergeben. Gottes Liebe kennt keine Grenzen. Auch unsere Liebe darf keine kennen. Unser Glaube ist ein Evangelium der Liebe. Es offenbart uns Gottes Liebe zu den Menschen und verlangt als Antwort die Liebe der Menschen zu Gott. Gib Dich ganz Jesus: Er ist der Weg zum Vater. Er ist das Licht in der Dunkelheit dieser Welt. (Teresa von Kalkutta)


Die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist dagegen: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Gal 5:22‭-‬23

Wir sind keine “Heiligen” und immer wieder auch schwach. In dieser Schwachheit sind wir bei Gott angenommen, trotzdem möchte Gott, dass wir uns innerlich-charakterlich weiterentwickeln. Für mich dient dieser Bibelvers häufig als Reflexions-Grundlage am Abend: Gab es heute Situationen, wo ich lieblos, ungeduldig, streng, streitsüchtig, gleichgültig gegenüber meinem Nächsten war? Warum war das so? Überforderung, unaufgearbeitete Konflikte? Wo war ich verletzt und habe Böses mit Bösen vergolten? Haben heute mein Glauben, meine Worte und meine Taten übereingestimmt?

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