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Gal Kap 3

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Galater Kap. 3


Die wirklichen Nachkommen von Abraham sind alle, die glauben. Gal 3:7

Gott ruft Abraham. Er ruft auch dich. Abraham hörte auf Gott. Hören wir ebenso auf Gott! Abraham hatte Schwächen. Wir ebenso. Trotz Abrahams Schwäche nahm ihn Gott wieder an. Sind wir untreu, bleibt er uns treu. Abraham war ein Mann des Glaubens. Allein auf unseren Glauben an Christus kommt es an. Abraham vertraute Gott. Auf unser Vertrauen auf Gott kommt es allein an. Abraham fällt vor Gott nieder und betet ihn an. Tun wir es ihm gleich. Abraham fürbittet für andere Menschen. Erkennen wir die Kraft der Fürbitte. Abraham war bereit für Gott alles loszulassen. Geben wir uns mit Herz und Verstand ganz Gott hin.


Die wirklichen Nachkommen von Abraham sind alle, die glauben. […] Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut. Gal 3:7,11

Wir empfangen Gott nicht durch Werke, sondern allein durch den Glauben. Wenn wir glauben, dass Gott uns aufgrund unserer Leistungen annimmt, werden wir uns immer abgelehnt fühlen, wenn wir das Richtige nicht schaffen. Aber wenn wir erkennen, dass Gott uns aufgrund dessen annimmt, was er selbst getan hat, werden wir wirklich frei sein. Gott wendet sich dem Menschen aus Liebe zu. Die einzige Herausforderung dabei ist, Gott und seinen Zusagen zu vertrauen wie Abraham. In Vers 16 spricht Paulus von einem Nachkommen Abrahams und meint damit Jesus Christus. Wörtlich ist dort von einem Samen die Rede. Wo Samen sind, kann eine Ernte wachsen. Jesus ist sozusagen der Same von allem Guten, das Gott uns geben möchte. Gott pflanzt diesen Samen ein, doch dann ist es nötig, sein Wachstum zu fördern, ihn also zu ernähren, zu bewässern und zu pflegen.Gott gab sein Versprechen Abraham und seinem Nachkommen. […]

Dieser Eine ist Christus. Gal 3:16


Seit Christus aber finden wir durch den Glauben Gottes Anerkennung. Gal 3:24‭

Schau auf Jesus. Betrachte ihn vom Augenblick seiner Empfängnis an. Sieh, wie er uns auf seinen Schultern dadurch trug, dass er den Auftrag annahm, uns durch seinen Tod, seinen Tod am Kreuz zu erlösen. Der Tod und das bittere Leiden unseres Erlösers ist der ansziehendste und zugleich gewaltigste Beweggrund, der unsere Herzen in diesem sterblichen Leben beseelen kann. Es lebe Jesus, dessen Tod offenbart, wie stark die Liebe ist!Diese Liebe! Diese Hingabe! Diese Barmherzigkeit! Wir müssen uns nicht mehr abstrampeln, um etwas zu erreichen, das sowieso unerreichbar ist: das richtige Leben hinzubekommen. Ihr seid schon richtig, weil ihr Kinder Gottes seid:

Nun seid ihr alle zu Kindern Gottes geworden, weil ihr durch den Glauben mit Jesus Christus verbunden seid. Gal 3:26


Ihr, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Gal 3, 27

Christus hat unsere Gewänder angezogen: den Schmerz und die Freude des Menschseins, den Hunger, den Durst, die Müdigkeit, die Hoffnungen und Enttäuschungen, die Angst vor dem Sterben, all unsere Not bis in den Tod hinein. Und er hat uns seine Kleider gegeben. Wir ziehen Christus an, er schenkt uns seine Gewänder und die sind keine Äußerlichkeit. Sie bedeuten, dass wir in Seinsgemeinschaft mit ihm treten, dass seine und unsere Existenz ineinander übergehen, sich gegenseitig durchdringen.

In Jesus Christus seid ihr alle eins. Gal 3:28

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