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2. Kor. Kap. 08

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Brief an die Korinther Kap. 8


Sie schenkten sich geradezu selbst, zuerst dem Herrn, danach auch uns, ganz so, wie Gott es wollte. 2. Kor 8:5

Sie gaben sich selbst zuerst dem Herrn. Es ist der Wille Gottes, dass du dich zuerst selbst dem Herrn gibst. Wer sich selbst zuerst in völliger Hingabe dem Herrn übergibt, den drängt es auch dazu, sich dem anderen zu übergeben und ihn mit Gaben zu unterstützen. Denn: Es geht um Geschwister im Glauben, die alle dasselbe neue Leben, denselben Vater, denselben Herrn und denselben Heiligen Geist haben. Nur in diesem Schenken ist die Gabe ein Segen. Wenn Schenken ein Segen ist, denkst du nicht daran, was du verlierst, sondern an das, was der andere dadurch an Gutem bekommt.

Gott kommt es dabei nicht auf die Höhe der Gabe an, sondern auf unsere Bereitwilligkeit. 2. Kor 8:12


Er, der reich war, wurde euretwegen arm, um euch durch seine Armut reich zu machen. 2 Kor 8,9

Die Reichtümer, seien sie materieller oder spiritueller Art, können uns die Luft abschneiden, wenn wir nicht richtig mit ihnen umgehen. Denn selbst Gott kann nichts in ein Herz legen, dass schon zum Bersten voll ist. Die Bedürfnisse wachsen so immer mehr, weil eine Sache nach der nächsten verlangt. Am Ende jedoch bleibt nur noch ein unkontrollierbares Gefühl der Unbefriedigtheit. Bleiben wir so leer wie nur irgend möglich, auf dass uns Gott erfüllen möge. Christus hat sich selbst seines ganzen Reichtums entblößt. Er hat die Armut gewählt, da er wusste, dass sie das wahre Mittel ist, Gott zu besitzen und seine Liebe in die Welt hineinzutragen. (Teresa von Kalkutta)


Ihr wisst ja, was unser Herr Jesus Christus in seiner Liebe für euch getan hat: Er war reich und wurde doch arm, um euch durch seine Armut reich zu machen. 2. Kor 8:9

Er war reich. Er ist der Schöpfer von Himmel und Erde. Alles, was du um dich herum wahrnimmst, ist von Ihm. Im Himmel dienen Ihm zahllose Engel. Seine Weisheit ist nicht zu ergründen. Er trägt alle Dinge durch das Wort seiner Macht. Diesem ganzen Reichtum hat er entsagt, als er Mensch wurde, von Bethlem bei der Geburt in einer Futterkrippe bis hin zu seinem Tod. Sogar das Grab, in das man Jesus legte, gehörte nicht ihm. Er war aber nicht nur im Materiellen arm, sondern in allem. In seinen schwersten Stunden verliessen ihn seine Jünger und am Kreuz spürte er eine tiefe Verlassenheit von Gott. In allem wurde er für uns arm, damit wir reich seien. Wie unsagbar reich bin ich geworden!

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