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2. Kor. Kap. 05

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Brief an die Korinther Kap. 5


Unser irdischer Leib ist vergänglich. Er gleicht einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. 2. Kor 5:1

Wir alle haben Angst vor dem Schwächerwerden des Leibes und jeglichem körperlichen Gebrechen. Der Körper wird allmählich zugrunde gehen. Das allmählich zu erleben und oft über eine lange Zeit, ist ein steiniger Weg, der viel Kraft kostet. Bitten wir Gott, dass er sie uns gibt. Wir Christen gehen unseren Lebensweg im Bewußtsein, dass unser Tod das Abbrechen des irdischen Zeltes ist. Danach werden wir in unsere ewige Heimat bei Gott mit unseren Schwestern und Brüdern einziehen:

Unsere Toten sind nicht abwesend sondern nur unsichtbar. Augustinus


Unser irdischer Leib ist vergänglich. Er gleicht einem Zelt, das eines Tages abgebrochen wird. Dann erhalten wir einen neuen Leib. 2. Kor 5:1

Ein Zelt ist eine mobile Wohnung. Die Erde ist nicht unser fester Wohnsitz. Wir sind hier Pilger hin zu unserer wahren Heimat im Himmel. So ist es auch mit deinem Körper. Der Körper, den du jetzt hast, ist nicht der Körper, in dem du die Ewigkeit zubringen wirst. Unser Körper wird verwandelt werden. Es ist die Rede von Überkleidetwerden. Das heißt, dass unser Körper ein Kleid ist, über das ein anderes Kleid gezogen wird, sodass von dem alten Kleid darunter nichts mehr zu sehen ist. Nicht nur, dass von dem Unterkleid nichts mehr zu sehen ist, nein, es existiert gar nicht mehr. Das Oberkleid verschlingt das Unterkleid, sodass nichts mehr davon übrig bleibt.

Voll Verlangen sehnen wir uns danach, den neuen Leib schon jetzt überzuziehen wie ein Gewand. 2. Kor 5:2


Deshalb sind wir jederzeit zuversichtlich, auch wenn wir in unserem irdischen Leib noch nicht bei Gott zu Hause sind. 2. Kor 5:6

In dieser Zuversicht lebst du, wenn nicht mehr auf die Umstände siehst und wie schlimm doch alles ist, sondern wenn du nach vorn und nach oben schaust. Schaust du nach vorn, siehst du dein ewiges Ziel in deiner Heimat um Himmel beim Herrn. Schaust du nach oben, siehst du eben diesen Herrn, der dir von Augenblick zu Augenblick im Hier und Heute hilft. Obwohl wir noch nicht beim Herrn sind, fehlt uns doch nicht der Mut, weil wir den Herrn bei uns haben. Der Glaube an ihn ist unsere Stärke und Freude.

Unser Leben auf dieser Erde ist dadurch bestimmt, dass wir an ihn glauben, und nicht, dass wir ihn sehen. 2. Kor 5:7

Wir möchten in jedem Fall tun, was Gott gefällt. 2. Kor 5:9


Die Liebe Jesu Christi drängt uns. 2 Kor 5,14

Nichts drängt das Herz des Menschen mehr als die Liebe. Wenn ein Mensch sich von irgendeinem Menschen geliebt weiß, dann drängt es ihn, diese Liebe zu erwidern. Wird aber ein gewöhnlicher Mensch vom Herrn geliebt, so fühlt er sich noch mehr zur Gegenliebe gedrängt. Auf die göttliche Liebe gibt es nur eine angemessene Reaktion: Liebe, die seine Liebe mit aller Kraft zu erwidern sucht.


Die Liebe des Christus drängt uns […] Christus ist deshalb für alle gestorben, damit alle, die leben, nicht länger für sich selbst leben, sondern für Christus. 2. Kor 5:14-15

Ohne Zement bricht jedes Gebäude zusammen. Ohne Nerven und Muskeln zerfiele der ganze Körper. Ohne die Liebe des Herrn, die uns drängt, können wir nicht leben. Bei allem ist die Liebe des Christus das einzig richtige Motiv für alles, was du tust. Ein Mensch lebt erst dann wirklich, wenn er Gott und seinem Christus eben darin dient. Dazu ist er geschaffen worden. Jesus ist deshalb gestorben, um dir den wahren Sinn des Lebens zu zeigen und dich wirkliches Leben erfahren zu lassen.

Die Liebe ist unter den Tugenden das, was die Sonne unter den Sternen ist. Sie ist es, die allen ihr Licht und ihre Schönheit verleiht. Franz von Sales


So kennen wir denn von nun an niemand mehr nach dem Fleisch. […] Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen. Siehe, es ist alles neu geworden! 2. Kor 5:16-17

Niemand mehr dem Fleisch nach kennen bedeutet, dass du Menschen und Dinge nicht mehr auf eine irdische Art und Weise betrachtest, weil du in Christus eine neue Schöpfung bist. Deine Beziehung zu Christus verwandelt auch deine Beziehungen zu deinen Mitmenschen. Wir bekommen in Jesus eine neue Sichtweise bezüglich unserer menschlichen Beziehungen. Unsere Aufgabe ist uns auf diese Erneuerung unseres Denkens einzulassen. Das ist ein lebenslanger Prozeß und Schwierigkeiten im menschlichen Umgang wird es immer wieder geben. Jedoch werden sie durch die Erneuerung immer stärker durch die Liebe, die Sanftmut und die Güte geleitet werden.


All dies verdanken wir Gott, der uns durch Christus mit sich selbst versöhnt hat. 2. Kor 5:18

Der Mensch steht durch seine Sünden in einem gebrochenen Verhältnis zu Gott. Nicht Gott musste mit dem Menschen versöhnt werden, sondern der Mensch mit Gott. Der Mensch konnte keine Lösung schaffen, aber Gott hat sie durch Christus gegeben. Die Versöhnung ist von Gott ausgegangen. Er bringt Menschen, die durch Christus versöhnt sind, in eine neue Beziehung zu sich selbst. Ist das nicht großartig? “Gott ist durch Christus selbst in diese Welt gekommen und hat Frieden mit ihr geschlossen, indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet.” (2. Kor 5:19) Diese Versöhnung selbst wurde durch das Werk des Herrn Jesus am Kreuz vollzogen.

Er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden. 2. Kor 5:21


Er hat uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat. 2. Kor 5:18

Der Dienst der Versöhnung besteht darin, diese Botschaft der Versöhnung an andere weiter zu geben. Wir sind Botschafter für Christus. Die große Verantwortung ist es, Christus hier zu vertreten und seine Botschaft in Wort und Tat zu bezeugen. Gott will durch dein ganzes Leben an die Menschen um dich herum appellieren, sich mit Ihm versöhnen zu lassen.

So sind wir nun Botschafter für Chris­tus. […] So bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! 2. Kor 5:20

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