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2. Kor. Kap. 04

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Brief an die Korinther Kap. 4


Denn so wie Gott einmal befahl: Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen! so hat sein Licht auch unsere Herzen erhellt. 2. Kor 4:6

In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht ich bin einsam, aber du verläßt mich nicht. Ja: unserem Herzen ergeht es wie bei der Schöpfung, als Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Das Licht ist in deinem Herzen aufgegangen und so wachsen wir in der Erkenntnis Gottes: “Jetzt erkennen wir klar, dass uns in Jesus Christus Gottes Herrlichkeit entgegenstrahlt.” (2. Kor 4:6)

Ohne das Licht wären wir nicht, denn ohne das Licht gibt es kein Gegenüber, weil es keine Gestalt gibt. Ohne Gegenüber aber gibt es keine freie Anbetung Gottes. Bonhoeffer


Diesen kostbaren Schatz tragen wir in uns, obwohl wir nur zerbrechliche Gefäße sind. 2. Kor 4:7

Die Erkenntnis Gottes in Jesus Christus ist dieser kostbare Schatz. Du kennst Gott, weil du dem Herrn Jesus begegnet bist und Ihn angenommen hast. Es ist wirklich unvorstellbar, wie groß das ist! Du hast in deinem Herzen einen Schatz, dessen Wert du kaum ermessen kannst. Es geht nun darum, dass dieser Schatz in deinem Leben zum Vorschein kommt.

Der Herr spendet dort Segen, wo er leere Gefäße findet. Thomas von Kempen


Die Schwierigkeiten bedrängen uns von allen Seiten, und doch werden wir nicht von ihnen überwältigt. 2. Kor 4:8

In der Welt werden wir immer zu leiden haben. Immer wieder sind wir in Schwierigkeiten, emotional oder körperlich. Unser irdisches Gefäß ist oft schwach und unvollkommen. Aber in Gottes Kraft überwältigen uns diese Schwierigkeiten nicht. Gott ist da und gibt Kraft. Und unser Leiden verbindet uns mit dem Leiden Christi. Tagtäglich erfahren wir am eigenen Leib etwas vom Sterben, das Jesus durchlitten hat. Also: “Lassen wir uns nicht entmutigen, sondern wenn auch unser äußerer Mensch zugrunde geht, so wird doch der innere Tag für Tag erneuert.” (2. Kor 4:16)

Gehen wir diese niedrigen Täler entlang. Leben wir mit dem Kreuz in den Händen in Demut und Geduld. Franz von Sales


Wir werden niedergeworfen, aber wir kommen nicht um. 2. Kor 4:9

An dieser Stelle der Versuch einer Zusammenfassung der letzten 3 Wochen: Leid ist und bleibt häufig unbegreiflich. Worte der heiligen Schrift und ganz zentral das Vorbild Jesus Christus können uns helfen, diese Unbegreiflichkeit auszuhalten und das Leiden anzunehmen, ja noch mehr, es zu verwandeln, es als Quelle zu betrachten, uns immer inniger mit Christus zu vereinen. Nein, es geht nicht um eine Mystifizierung und Glorifizierung von Leid. Leid gilt es dort wo möglich zu verringern. Das ist der Wille Gottes. Fakt ist aber eben auch. Trotz allen Bemühens, lässt sich Leid nicht vollkommen aus unserem Leben verbannen, nein es ist ein existentieller Bestandteil des Lebens selbst. An ihm zu verzweifeln oder an ihm zu wachsen ….das sind die zwei Wege.

Mitten im Dunkel warst du bei mir und hast mich ausgehalten. Mitten im Dunkel hast du mich berührt und ich habe mich berühren lassen. Andrea Schwarz


Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. 2. Kor 4:18

Paulus ermuntert uns vierfach. Erstens sollen wir stets im Leiden den Blick auf das bleibende Unsichtbare lenken: Gott, der Kraft gibt. Zweitens sollen wir stets das Ziel im Blick haben: das Leben in der Herrlichkeit des Herrn. Wir werden “gemeinsam vor Gott stehen” (4,14). Drittens hält er uns vor Augen: alles geht vorbei. Und zuletzt immer wieder das Vertrauen: “Wir haben Gottes Geist, der uns auf Gott vertrauen lässt.” (2. Kor 4:13)

Was wir jetzt leiden müssen, dauert nicht lange. Es ist leicht zu ertragen und bringt uns eine unendliche, unvorstellbare Herrlichkeit. 2. Kor 4:17

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