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2. Kor. Kap. 03

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem zweiten Brief an die Korinther Kap. 3


Jeder kann sehen, dass ihr selbst ein Brief von Christus seid. 2. Kor 3:2-3

Der Christ ist der Brief Christi an die Menschen. Das, bedeutet, dass man Christus in unserem Leben sehen kann, dass man sehen kann, dass Christus in unser Herz geschrieben ist. Wir müssen durch unser Verhalten den Menschen gegenüber von der Güte, der Heiligkeit Gottes und der Macht des Heiligen Geistes zeugen. Wir dürfen ein Brief Christi sein, gekannt und gelesen von allen Menschen. Dafür ist es nötig, dass wir viel und oft über Christus nachdenken. Das Schreiben dieses Briefes auf unsere Herzen ist das Werk des heiligen Geistes.


Ihr zeigt ja selbst, dass ihr ein Brief von Christus seid […] geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, aufgezeichnet nicht auf Steintafeln, sondern auf menschlichen Herzen. 2. Kor 3:3

Das Leben redet. Unser Leben ist ein Brief, den andere Menschen lesen können. Was lesen sie bei dir? In unserem Tun sind wir immer auch Vorbild für andere. “Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. (Albert Schweitzer). Unser Brief beinhaltet nicht nur Sonnenschein, hat auch dunkle Seiten, unter denen allerdings steht: Begnadigt, erlöst, neu geworden. Wie gut, wenn das andere Menschen lesen können.


Wir bilden uns nicht ein, diesen Auftrag aus eigener Kraft erfüllen zu können; nein, Gott hat uns dazu fähig gemacht. 2. Kor 3:5

Unsere Werke sind armselig. Die Liebe aber verwandelt sie. Wir sind durch diese Liebe mit unserem Erlöser verbunden, wie die Glieder mit dem Haupt. Darum verdienen unsere Früchte und guten Werke das ewige Leben, weil sie aus Ihm ihren Wert schöpfen. Gott bringt die Werke in uns hervor und wir wiederum bringen sie in ihm hervor. Wie er sie mit uns vollbringt, vollbringen wir sie mit ihm. Wir aber lassen ihm alle Ehren und alles Lob und anerkennen, daß Anfang, Fortschritt und Ende alles Guten, das wir tun, von seiner Barmherzigkeit abhängt, durch die er zu uns gekommen und uns zuvorgekommen ist, durch die er in uns gekommen und uns beigestanden ist, durch die er mit uns gekommen ist und uns geführt und vollendet hat, was er begonnen.


Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. 2. Kor 3:17

Seit unserer Kindheit werden wir geprägt. Durch diese Prägung entstehen innere Realitäten, die mächtig sein können. Eigenes Beispiel: In meiner Familie habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Streit/Konflikt häufig nicht ausgetragen wurde, sondern man sich angeschwiegen hat (ist heute Gott sei Dank nicht mehr so). In meinem Erwachsenenleben erkannte ich, dass ich dann gestresst wurde, wenn Konflikte unausgesprochen blieben (Magenkrämpfe!), in unbewusster Erinnerung der alten Ohnmacht. Wenn du diese Prägung erkennst, kannst du dich kraft des heiligen Geistes daraus befreien: Ich habe es mittlerweile gelernt, Konflikte offen anzusprechen. Immer wieder: sehe dich nie als Opfer deiner Kindheit, der Umstände etc. sondern erkenne deine eigene Verantwortung zur Veränderung.


Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen. 2. Kor 3:18

Der neue Bund besteht aus einem Werk des Geistes im Herzen von Menschen. Das, was der heilige Geist auf die Herzen schreibt, ist der Herr. Immer muss das Herz unserer Seele und das Wollen unseres Willens klar ausgerichtet sein auf die Liebe Jesus. Er ist unser höchstes und einziges Gut ist. Der Heilige Geist ist zu dem Zweck und mit der Aufgabe auf die Erde herabgekommen, von dem verherrlichten Christus auf der Erde zu zeugen. Seit seinem Sterben für uns ist seine Herrlichkeit unsere Freude und unsere Hoffnung.

Weil wir diese Hoffnung haben, können wir voller Zuversicht vor die Menschen treten. 2. Kor 3:12

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