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1. Kor. Kap. 09

Dass ich die rettende Botschaft verkünde, ist allerdings kein Anlass, mich zu loben. Ich muss es tun! 1. Kor 9:16

Paulus möchte den Weg für die Botschaft Jesus frei machen, die Menschen aus Fesseln löst, die sie binden. Wir dürfen verkünden: Jesus macht wirklich frei, frei dazu, den Willen des Vaters zu tun, so wie er es tat. Er war nicht gekommen, um seinen eigenen Willen zu tun, sondern den Willen seines Vaters. Mehr noch: Wir müssen diese Botschaft verkündigen. Wer die frei machende Botschaft Jesus erfahren und angenommen hat, den drängt es, anderen davon zu berichten.


Ich befolge das Gesetz, das Christus uns gegeben hat. 1. Kor 9:21

Die Gemeinde Jesu ist eine Gemeinschaft gegenseitigen Tragens. Du trägst und wirst ertragen. Ertragen bedeutet jedoch nicht Erdulden. Ungutes Verhalten muss benannt werden. Aus zerstörerischen Beziehung muss man sich ggf. zurück ziehen. Und Handeln wir immer in der Gegenwart des Herrn, der uns Bruder und Freund ist, Hüter unserer Seelen und darin auch unser Arzt.


Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise etliche rette. 1. Kor 9:22

Der Christ muss in der Kontemplation verankert sein. Denn nur so ist ihm möglich, die Nöte der anderen in sein Innerstes aufzunehmen, so dass sie die seinen werden. In der Kontemplation lassen wir uns hinauf reißen zu Gott, um gerade so absteigend allen alles zu werden. So klettern wir täglich die Jakobsleiter hinauf und runter. So betreten wir wie Moses das heilige Zelt, um so von Gott her ganz für den anderen da zu sein. Als Christen können wir nur dann Licht sein, wenn wir in unserem Innersten uns von Gottes Wort nähren lassen. Es ist das Wort, das erhellt, reinigt und bekehrt und gewiss nicht wir. Wir sind lediglich Diener des Wortes des Lebens. Jeder sollte sagen können: Alles tue ich um des Evangeliums willen.

Um möglichst viele für Christus zu gewinnen, habe ich mich zum Sklaven aller Menschen gemacht. 1. Kor 9:19


Jeder aber, der sich am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem, jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 1. Kor 9:25

Da nun die Zeit der Enthaltsamkeit ist: Enthalten wir uns, und zwar nicht nur der Nahrung – das genügt nicht –, sondern lasst uns enthaltsam darin sein, […] den guten Ruf unseres Bruders zu beneiden, uns über unseren Nächsten zu ärgern oder aufzuregen, unserer Zunge freien Lauf zu lassen und sie nicht zu zügeln. Vielmehr soll sie sich selbst Grenzen setzen, sodass wir weder zu viel noch zu jeder Zeit und nur über angemessene Dinge reden. Unsere Augen sollen sich vor schamlosen Blicken hüten, unsere Ohren seien geschlossen und sollen sich nur öffnen, um zu hören, was Gott wohlgefällt und was er liebt. Ja, meine geliebten Kinder, ja, ich ermahne euch: Macht aus euch ein Instrument, eine liebliche Harfe des Heiligen Geistes. […] Haltet Frieden untereinander. Theodor von Studion


Ich weiß genau, wofür ich mich mit aller Kraft einsetze. Ich laufe und habe dabei das Ziel klar vor Augen. Wenn ich kämpfe, geht mein Schlag nicht ins Leere. 1. Kor 9:26

Hier kann unsere Liebe nur beginnen, vollendet wird sie erst in der Ewigkeit. Die Seele ist Braut und Verlobte des unbefleckten Lammes schon in diesem Leben, aber noch nicht Vermählte. Die Hochzeit aber findet in der Ewigkeit statt. Sind wir einmal im Himmel als Vermählte des göttlichen Lammes, dann ist das Band, das uns mit unserem höchsten Gut vereinigt, ewig und unzertrennlich. Freilich gibt uns der göttliche Bräutigam jetzt schon, da wir noch in der Erwartung des feierlichen Kusses unzertrennlicher Vereinigung in der himmlischen Herrlichkeit stehen, oft den Liebeskuß durch tausendfache Empfindungen seiner liebreichen Gegenwart. Küßte er die Seele nicht, so würde die Seele nicht angezogen.

Wir wollen uns freuen, jubeln und Gott ehren. Jetzt ist der große Hochzeitstag des Lammes gekommen. Seine Braut hat sich dafür bereitgemacht! Offb 19:7

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