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1. Kor Kap. 04

1. Kor Kap. 04


Seht in uns also Diener von Christus und Boten, denen Gott die Verkündigung seiner Geheimnisse anvertraut hat. 1. Kor 4:1

Christus hat den letzten Platz in der Welt eingenommen: das Kreuz. Gerade mit dieser radikalen Demut hat er uns erlöst und hilft uns fortwährend. Wir sind nun Diener Christi und folgen seiner Demut und setzen uns nicht in eine höhere Position dem Anderen gegenüber. Diener Christi zu sein ist Gnade. Wir erkennen, dass wir nicht aufgrund eigener Leistung handeln, sondern weil der Herr es uns gibt. Letzten Endes sind wir nur Werkzeug in der Hand des Herrn. Lasst uns in Demut das tun, was uns möglich ist und in Demut das andere dem Herrn überlassen. Gott regiert die Welt, nicht wir. Wir dienen ihm nur, soweit wir können und er uns die Kraft dazu gibt. Mit dieser Kraft freilich alles zu tun, was wir vermögen, ist der Auftrag, der den rechten Diener Jesu Christi gleichsam immerfort in Bewegung hält: Die Liebe Christi drängt uns. 


Urteilt niemals voreilig! Wenn Christus kommt, wird er alles ans Licht bringen, was jetzt noch verborgen ist, auch unsere geheimsten Wünsche und Gedanken. Dann wird Gott jeden so loben, wie er es verdient hat. 1. Kor 4:5

 Jedes menschliche Urteil ist nur vorläufig. Am Ende zählt nur, wie Gott uns beurteilt. “Entscheidend ist allein das Urteil, das Christus, der Herr, über mich spricht.” (1. Kor 4:4) Vor ihm werden alle Absichten und Gedanken offenbar. Deshalb sollen wir uns mit voreiligen Urteilen über andere zurückhalten. Ebenso sollten wir nicht dem Urteil anderer unterliegen und es als höchstes Ziel ansehen, dass mich alle Menschen mögen. Das macht uns von der Meinung anderer abhängig und erzeugt großen Stress! Entscheidend im Leben ist nicht, was andere von mir denken, sondern was Gott von mir denkt. Und Gott denkt gut von mir und auch vom anderen. Das sollte uns gelassen durchs Leben gehen lassen. Einen Bruder, für den ich bete, kann ich bei aller Not, die er mir macht, nicht mehr verurteilen oder hassen. Bonhoeffer 


Was besitzt du, das du nicht empfangen hast? 1. Kor 4:7

Die Liebe des Menschen zu Gott verdankt ihren Ursprung, ihre Entfaltung und ihre Vollendung der ewigen Liebe Gottes zu den Menschen. Er war es, der seine Finger auf deine Lippen legte, die aufeinander gepreßten Zähne öffnete, in dein Herz heilige Gnadenregungen warf und du hast sie empfangen. Dann fuhr Gott fort, durch verschiedenartigste Hilfsmittel deinen Geist zu stärken, bis er endlich den Genesungstrank seiner Liebe in dein Herz ergoß. Die Gottesliebe macht uns zu Bürgern des himmlischen Jerusalem. Der Entschluß, Gottes Willen allem vorzuziehen, ist das Wesensstück der heiligen Liebe. Die Eigenliebe dagegen macht uns zu Sklaven. 


Wenn man uns beleidigt, dann segnen wir. 1. Kor 4:12

Wie verhält sich dein Herz gegen den Nächsten? Liebst du ihn herzlich und aus Liebe zu Gott? Um dies genau zu erkennen, stelle dir bestimmte unangenehme, mürrische Menschen vor. An solchen übt man bestimmt die Liebe zu Gott im Nächsten, mehr noch bei Menschen, die uns durch Wort und Tat Böses zugefügt haben. Prüfe dich genau, ob dein Herz gegen sie in Ordnung ist, ob es dir sehr schwer fällt, sie zu lieben. Bist du schnell zu lieblosen Reden oder Bösem Tun bereit, besonders über Menschen, die dir nicht gut gesinnt sind? Eins muss uns klar sein. Allein die Kraft Gottes befähigt uns, auf Böses mit Gutem zu antworten: Das Reich Gottes besteht nicht in Worten, sondern in Kraft!

Christus hat jetzt keinen anderen Leib als euren, keine Hände außer eure. Eure Augen sind es, durch die Christi Erbarmen auf die Welt schaut. Mit euren Füßen geht er umher und tut Gutes. Mit euren Händen will er uns jetzt segnen. Teresa von Avila

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