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Röm Kap. 15

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Römer Kap. 15


Gott aber ist es, der uns immer wieder neuen Mut und Trost schenkt, um standhaft zu bleiben. Röm 15:5

Alles Unbekannte macht erst einmal Angst. Angst darf sein, ist aber nicht das letzte Wort. Der Mutige hat sehr wohl Angst. Mut ist Angst, die gebetet hat. Jeder Konflikt, jeder Widerstand stellt ein Risiko dar. Mut ist da die Fähigkeit, solche Risiken im Gebet einzugehen, um auf diese Weise Neues zu entdecken, Veränderungen zu erfahren und Gutes zu bewirken. Ohne Mut hätte ich heute nicht meine Ehefrau, meinen Beruf u.a. Nur durch Mut sind wir in der Lage, im Leben wichtige, richtige Schritte nach vorne zu gehen. Frage dich heute, wo sich etwas ganz Entscheidendes in deinem Leben verändert hat, dass ohne den Mut deinerseits so nie gekommen wäre?


Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Röm 15:7

Wer den anderen in seiner Einmaligkeit und Andersartigkeit mit seinen Fehlern und Schwächen, seinem Versagen und Schuld um Christi willen annimmt, der sagt Ja zu Gott, der alles geschaffen hat. Christus will, dass wir niemanden von unser Liebe ausschließen. Wir alle sind erlösungsbedürftig! Hüten wir uns vor Kleinkriegen, Sticheleien und vielerlei mehr und gehen stattdessen mutig aufeinander zu und hören uns mit Geduld zu. Wer in seiner Umkehr ja zur Erlösung, ja zu Gott sagt, führt nicht mehr Buch über die Versäumnisse des anderen und erwartet vom anderen nicht alles. Wer ja zu Gott sagt, ist barmherzig. Wer ja zu Gott sagt, nimmt vom anderen eher das Gute als das Böse an.


Deshalb wünsche ich für euch alle, dass Gott, der diese Hoffnung schenkt, euch in eurem Glauben mit großer Freude und vollkommenem Frieden erfüllt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes wachse. Röm 15:13

Gott ist die Quelle aller wirklichen und wahren Hoffnung. Diese Hoffnung ist lebendig.Der Glaube ist die Grundlage dieser Hoffnung. Und der Weg zu dieser Hoffnung führt über einen freudigen und mit innerem Frieden ausgefüllten Glaubensalltag. Durch die Kraft des Heiligen Geistes wird diese und die zukünftige Hoffnung immer stärker und unerschütterlicher. Die göttliche Hoffnung stirbt nicht. Sie bleibt. Auch wenn man sie nicht sehen kann, erfüllt sie sich. Sie hofft sogar dann, wenn es menschlich gesehen nichts zu hoffen gibt.


Möge Gott, die Quelle der Hoffnung, euch im Glauben mit Freude und Frieden erfüllen, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer stärker wird. Röm 15:13

Christliche Hoffnung ist unerlässlich. Sie ist die Antriebskraft deines Lebens und erfüllt uns mit Leben. Christliche Hoffnung ist weder Vertröstung noch psychologischer Optimismus. Christliche Hoffnung ist das Rechnen mit dem Eingreifen Gottes! Die Auferstehung Christi ist das große Eingreifen Gottes und auch im Großen und Kleinen deines Lebens greift Gott ein. Wer mit diesem eingreifenden Gott in Kontakt steht, muss niemals hoffnungslos sein. Gott kennenlernen bedeutet Hoffnung empfangen

Nicht unserer Hoffnungen werden wir uns einstmals zu schämen haben, sondern unserer ärmlichen und ängstlichen Hoffnungslosigkeit, die Gott nichts zutraut, die in falscher Demut nicht zugreift, wo Gottes Verheißungen gegeben sind. Bonhoeffer


Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes! Röm 15:13 

Wir preisen Gott. Im Glauben erfüllt er uns mit Frieden und Freude. Hängen wir uns nicht fesselnd an ein weltliches Gut, ob es nun Macht, Ehre, Besitz oder ein Sonstiges ist, dass rein unserem Eigenwillen entspringt. Bedenken wir, daß unsere Glückseligkeit erst eintritt, wenn dieses Zeitliche vorübergegangen ist. Mit all unserem Sein verlangen wir jetzt nach Christus. Unsere ganze Sehnsucht gilt dem ewigen Leben. Trotzdem dürfen wir den irdischen Tätigkeiten nicht den Rücken kehren, denn Gott selbst stellt uns in sie hinein, damit wir sie heiligen und sie mit unserem Glauben durchdringen. Nur dieser Glaube kann jeder einzelnen Seele den wahren Frieden und die wirkliche Freude geben. 

Er, der einzig Schöne, der die Häßlichen liebte, um sie schön zu machen, möge ersehnt werden. Auf ihn allein seien unsere Schritte. Augustinus 


Betet für mich zu Gott. Röm 15:30

Die Fürbitte hat einen besonderen Wert, weil sie ein Akt des Gottvertrauens und zugleich ein Ausdruck der Nächstenliebe ist. Die Realität ist, dass das Gebet Gott gefälliger und heiligmachender wird, wenn wir darin durch die Fürbitte versuchen, das uns von Jesus hinterlassene Doppelgebot zu leben. Die Fürbitte drückt das geschwisterliche Engagement für andere aus, wenn wir in ihr fähig sind, das Leben anderer aufzunehmen, mit ihren verstörenden Seelennöten und besten Träumen. Für wen kannst du heute Fürbitte tun. Franziskus

Dieser ist der Freund seiner Brüder, der viel für das Volk betet. 2 Makk 15,14

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