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Röm Kap. 14

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Römer Kap. 14


Nehmt auch den ohne Vorbehalte an, dessen Glaube schwach. Röm 14:1

Wir haben kein Recht den anderen zu verurteilen und auf ihn herab zu schauen, nur weil er sich anders verhält. Gott allein wird über alles urteilen. Jeder von uns wird für sich selbst Rechenschaft vor Gott ablegen müssen. Dass wir uns stärken und nicht verurteilen, ist Paulus hier besonders wichtig: “Deshalb wollen wir uns mit allen Kräften darum bemühen, in Frieden miteinander zu leben und einander im Glauben zu stärken.” (Röm 14:19) “Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. Jeder von uns soll das Wohl des anderen im Blick haben und so leben, dass er ihn zum Guten ermutigt und im Glauben stärkt.” (Röm 15:1-2)

Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Auf diese Weise wird Gott geehrt. Röm 15:7


Wenn wir leben, leben wir für den Herrn, und wenn wir sterben, gehören wir dem Herrn. Im Leben und im Tod gehören wir dem Herrn. Röm 14:8

Der Glaube an Jesus entscheidet sich nicht am richtigen Bekenntnis oder dem Aufsagen bestimmter Formulierungen, sondern ob ich im Leiden (Krankheit, Einsamkeit, Enttäuschungen etc.) bitter und hart werde oder mich gerade dort vom Geist Jesu prägen lasse, mich täglich neu für die Liebe und Barmherzigkeit aufbrechen lasse. Nachfolge Jesus – gerade dann wenn´s schwierig wird. Dazu ein beindruckender Satz von Bonhoeffer: “Der Christ hat nicht wie die Gläubigen der Erlösungsmythen aus den irdischen Aufgaben und Schwierigkeiten immer noch eine letzte Ausflucht ins Ewige, sondern er muss das irdische Leben wie Christus ganz auskosten, und nur indem er das tut, ist der Gekreuzigte und Auferstandene bei ihm und ist er mit Christus gekreuzigt und auferstanden.” Mal wieder ein Hammer-Gedanke von diesem so tiefsinnigen Theologen. Und so möchte ich mit einer Strophe aus seinem Gedicht “Von wunderbaren Mächten still und treu umgeben” enden, der ebenso ziemlich heftig ist: Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern, des Leids gefüllt bis an den höchsten Rand. So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern aus deiner guten und geliebten Hand.

Wir wollen Christus gehorchen und gehören, sonst niemandem! Bonhoeffer

Wenn wir nur wüssten, wie sehr wir zu Gott gehören, wäre vieles anders. Corrie ten Boom

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