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Röm Kap. 13

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Römer Kap. 13


Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst. Röm 13:9

Wer seinen Mitmenschen liebt, tut ihm nichts Böses. So wird durch die Liebe das ganze Gesetz erfüllt. Röm 13:10

Paulus schreibt, dass wir uns mit den Waffen des Lichts rüsten sollen. Obwohl der Kampf zwischen Licht und Finsternis bereits vom Licht gewonnen wurde, flammen in unserem Alltag immer noch Kämpfe auf. Die Waffenrüstung Gottes darf daher nie abgelegt werden und wir sollen versuchen ein vorbildliches Leben zu führen: Legt all das ab und zieht Jesus Christus wie ein neues Gewand an: Er soll der Herr eures Lebens sein. Darum passt auf, dass sich nicht alles um eure selbstsüchtigen Wünsche und Begierden dreht!

Am Abend unseres Lebens wird es Liebe sein, nach der wir beurteilt werden, die Liebe, die wir allmählich in uns haben wachsen und sich entfalten lassen, in Barmherzigkeit für jeden Menschen. Frère Roger Schutz


Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses; so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes. Röm 13:10

Liebe gründet nicht auf Worten oder Empfindungen, sondern auf Taten. Es ist ein Willensakt, ein Geschenk bzw. ein Schenken. Reine Liebe ist zu großen Taten fähig und weder Schwierigkeiten noch Widerwärtigkeiten vermögen sie zu brechen. Wie starke Liebe in großen Schwierigkeiten, so bleibt sie auch ausdauernd im grauen, alltäglichen, mühseligen Leben. Sie weiß, dass eines unentbehrlich ist, um Gott zu gefallen: Die kleinsten Dinge mit großer Liebe verrichten, Liebe und immer nur Liebe. Große Liebe vermag kleine Dinge in große umzuwandeln und nur Liebe allein verleiht unseren Taten Wert. Faustyna


Liebt also eure Mitmenschen, denn ihr wisst doch, dass es an der Zeit ist, aus aller Gleichgültigkeit auf zu wachen. Röm 13:11

Wir sind immer in einem inneren Konflikt: wir können nicht allen inneren Impulsen gleichermaßen folgen z.B. können wir nicht mitfühlend Anteil nehmend sein und gleichzeitig gleichgültig, wir können nicht nachttragend und gleichzeitig vergebend zu sein usw. Wir müssen immer entscheiden, welchem Impuls wir folgen wollen und das können wir nur mit der Hilfe des heiligen Geistes. Immer wieder kostet diese Hinwendung zum Guten Überwindung. Liebe kostet oft große Kraft!!! Seien wir dennoch beruhigt. Gott wird uns gerade dann helfen, wenn Liebe große Kraft kostet.


Liebt also eure Mitmenschen, denn ihr wisst doch, dass es an der Zeit ist, aus aller Gleichgültigkeit aufzuwachen. Röm 13:11

Jeder von uns steht in der Gefahr einzuschlafen, müde zu werden angesichts der menschlichen Tragödien in der Welt und auch in unserem Leben, zu resignieren und die Einstellung zu entwickeln: “Hilft doch sowieso nichts. Also lieber nichts machen.” Paulus möchte mit diesem Vers uns wach rufen, nicht als “stille Christen” vor uns hinzuleben, sondern die Zeit zu nutzen zur Liebe und zu guten Werken. Bei alledem sollten wir aber ein in Jesus ruhendes, gelassenes Herz bewahren. “Ich will tätige Nächstenliebe üben und der Gleichgültigkeit in meinem Herzen keinen Raum mehr geben.” (Josefmaria)


Lasst uns ein vorbildliches Leben führen […] Zieht den Herrn Jesus Christus. Röm 13:13-14

Wachsamkeit bedarf es im Umgang mit unserer Seele. Immer wieder sind wir schwach und fallen. Immer wieder kehren wir um und bemühen uns mit den Empfindungen Christi zu bekleiden: mit Güte, Demut, Milde, Großherzigkeit, gegenseitiger Vergebung und vor allem der Liebe. Gott begleitet uns in diesem Bemühen. Jede unserer Taten, all unser Tun ist darum eingebettet in diese tiefe Beziehung zu Gott. Gottesbeziehung und Für-ihn-bereit-sein besteht dann mehr als aus dem Morgengebet, sondern jede noch so kleinste Tat ist verwoben mit Gott. Dann ist Christus der Herr deines Lebens.

Zu großen Taten hast du selten Gelegenheit, die kleinen aber begegnen dir zu Hunderten. Verwende Sorgfalt und Liebe auf diese kleinen Dinge. Franz von Sales

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