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Röm Kap. 02

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Römer Kap. 2


Worin du den an­deren richtest, verurteilst du dich selbst; denn du, der du richtest, verübst ja das­selbe! Röm 2:1

Oft nehmen wir es auch nicht wahr, dass wir innerlich blind sind. Oft handeln wir schlecht, aber was noch schlimmer ist, wir entschuldigen uns.Wir tadeln Kleinigkeiten an anderen und übersehen Krebsschäden an uns. Was wir von anderen auszustehen haben, fühlen wir schnell und kreiden es an. Was aber die anderen von uns hinnehmen, das sehen wir gar nicht. Wer sich selbst recht und gerecht beurteilte, hätte keinen Grund, über andere scharf zu richten. Thomas von Kempen

Keiner von uns ist dazu qualifiziert, über das Innere eines anderen Menschen zu urteilen. Nur Gott sieht die Beweggründe und Absichten eines jeden Menschen.


Den einen, die unermüdlich das Gute tun und alles dransetzen, um an Gottes Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit teilzuhaben, gibt er das ewige Leben. Röm 2:7

Nichts ist Gott lieber und erfreulicher, als wenn die Menschen in ehrlicher Reue zu ihm umkehren. Es geht um die komplette Lebensführung, wo alleiniger Lebensinhalt der ist, unermüdlich das Gute, nämlich den Willen Gottes zu suchen und zu tun. Gutes zu tun bedeutet nicht gleich die Welt zu retten, sondern ist im Kleinen zu suchen. Nimm dir heute z.B. aufrichtig vor, allen, die um dich sind, den Weg liebenswert und leicht zu machen. Dann tust du Gutes, denn das Leben bringt häufig genug Bitterkeit mit sich. Das ist nur ein Beispiel. Frage dich selbst: Wo und wie kannst du heute Gutes tun? 

Jedem, der Gutes tut, wird Gott seine Herrlichkeit, Ehre und Frieden schenken. Röm 2:10

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