Anmeldung ->

Röm Kap. 04

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Brief an die Römer Kap. 4


Abraham aber glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet. Röm 4:3 

Paulus betont immer und immer wieder die Bedeutung des Glaubens, hier anhand der Person Abrahams. Dieser fand eben nicht wegen seiner Leistung bzw. seiner Werke die Anerkennung bei Gott, sondern wegen seines Glaubens, in dem er sein ganzes Vertrauen auf Gott setzte. Dieses Vertrauen drückt unsere persönliche Beziehung aus zu Gott, den wir als Vater ansprechen dürfen und der uns anspricht. Der Glaube ist die Antwort auf sein Wort, das eine persönliche Anrede ist, auf ein Du, das uns bei unserem Namen ruft. Der gläubige Mensch empfängt so seine Kraft aus der vertrauensvollen Selbstübergabe in die Hände des treuen Gottes. Ihm sei alle Ehre. 

Bei Gott werde ich nichts erreichen, wenn ich mich auf meine Taten berufe. Nur wenn ich Gott vertraue, der den Gottlosen von seiner Schuld freispricht, kann ich vor ihm bestehen. Röm 4:5 


Abraham hat da, wo nichts zu hoffen war, auf Hoffnung hin geglaubt. Röm 4:18 

Menschlich gesehen gab es für Abraham keinen Grund zur Hoffnung. Er und Sara waren einfach zu alt, um ein Kind zu bekommen. In seinem Glauben hoffte er dennoch. Abraham gab Gott durch sein Festhalten die Ehre. Und Gott erfüllte seine Zusagen. Auch wenn es für uns Momente des Zweifels gibt, ist es wichtig, immer wieder neu zur echten Glaubensüberzeugung zurückzukehren, um dadurch wieder im Glauben zu erstarken. Und der erstarkte Glaube ehrt Gott dann auch wieder. Und dieser Gott erfüllt an uns seine Zusagen. Mit den Worten von Faustina: O mein Gott, meine einzige Hoffnung, in dich habe ich meine ganze Hoffnung gelegt und weiß, dass ich nicht enttäuscht werde. Faustina 

Abraham zweifelte nicht, sondern vertraute Gottes Zusage. Ja, sein Glaube wurde nur noch stärker. Er gab Gott die Ehre. Röm 4:20


Auch wir sollen Gottes Anerkennung finden, denn wir vertrauen ihm. Röm 4:24

Wir sagen, dass wir Gott vertrauen und an ihn glauben. Dieses Sagen muss in Handeln umgesetzt werden, muss in unsere Seele einverleibt werden, Wirklichkeit werden in unserem Leben, muss mehr sein als eine seelenberuhigende Floskel. Nehmen wir also jede Stunde aus der Hand Gottes an, voller Vertrauen. Klagen und reiben wir uns an Situationen nicht wund, in die wir nun einmal hineingestellt sind. Sprechen wir gläubig und demütig in der Kraft des Geistes: Jetzt ist der Tag des Herrn, die Stunde des Heiles, der rechte Augenblick, denn Gott ist bei mir. Unsere Tage können wir so besser bestehen.

Jesus wurde in den Tod gegeben, um unsere Sünden zu tilgen. Er wurde auferweckt, damit wir vor Gott bestehen können. Röm 4:25

📲 Link zum heutigen Impuls