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Apg Kap. 16

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 16


Die zweite Missionsreise (Apg 15,36- 18,22)


Zu ihnen gehörte Lydia, die an den Gott Israels glaubte. […] Während sie aufmerksam zuhörte, ließ der Herr sie erkennen, dass Paulus die Wahrheit verkündete. Apg 16:14

Gott hindert Paulus in bestimmte Gebiete zu gehen. Hier ist zu lesen, dass der heilige Geist und der Geist Jesus den Paulus daran hinderte, Richtung Asien zu missionieren. In einer nächtlichen Vision wird Paulus stattdessen nach Mazedonien gerufen. Interessant: ab Vers 10 berichtet Lukas, der Verfasser der Apostelgeschichte, nicht mehr in der dritten Person. Man kann annehmen, dass er sich in Troas dem Apostel angeschlossen hat, dessen treuer Mitarbeiter er wurde. Die Missionare machen sich auf die Reise und landen in Philippi. Hier entsteht die erste Gemeinde in Europa durch die Bekehrung der Lydia. Gott tat ihr das Herz auf, so dass sie die rettende Botschaft erkannte.

Mit allen, die in ihrem Haus lebten, ließ sie sich taufen. Apg 16:15


Im Namen von Jesus Christus befehle ich dir: Verlass diese Frau. In demselben Augenblick verließ der Dämon die Sklavin. Apg 16:18

Auf ihren täglichen Weg zur Gebetsstätte begegnet Paulus immer wieder einer wahrsagenden Sklavin. Ihre Besitzer verdienten durch sie viel Geld. Jeden Tag, als sie Paulus sah, schrie sie: Diese Männer sind Diener des höchsten Gottes und zeigen euch, wie ihr gerettet werden könnt! Das wiederholte sich an mehreren Tagen, bis Paulus es nicht mehr ertragen konnte und dem wahrsagenden Dämon befiehlt, die Frau zu verlassen. Die Besitzer der Sklavin konnten so kein Geld mehr mit ihr verdienen. Voller Zorn lösen sie eine Verfolgung von Paulus & Begleitern aus. Paulus und Silas werden misshandelt und ins Gefängnis geworfen. Sie aber standen über allem. Mochten sie wund geschlagen und ihre Füße in dem Stock befestigt werden, ihr Friede und ihre Freude waren nicht gebunden. Nichts konnte sie von der Liebe Christi trennen. Die beiden verwirklichten jetzt, was Paulus später an die Philipper schrieb: „Freut euch in dem Herrn allezeit! Wiederum will ich sagen: Freut euch!

Gegen Mitternacht beteten Paulus und Silas. Sie lobten Gott mit Liedern, und die übrigen Gefangenen hörten ihnen zu. Apg 16:25


Plötzlich bebte die Erde so heftig. […] Alle Türen sprangen auf, und die Ketten der Gefangenen fielen ab. Apg 16:26

Je größer die Aussichtslosigkeit, desto größer das Wunder der Perspektive. In dunkelster Nacht sprengt Gott die Türen und Fesseln im Gefängnis. Ausgerechnet im Gefängnis bricht die Freiheit aus. Der erwachte Gefängnisaufseher dachte, dass alle geflohen seien und wollte sich sofort umbringen. Paulus verhindert das, indem er ihn sagt, dass keiner geflohen sei. Der Gefängnisaufseher begreift und fängt innerlich an zu sehen. Er fällt vor Paulus auf die Knie und fragt, was er tun muss, um gerettet zu werden? “Glaube an den Herrn Jesus.” (Apg 16:31) ist die Antwort. Der Gefängnisaufseher lässt sich taufen und reinigte die Wunden von Paulus und Silas und bewirtete sie. Sofort setzt er die neu gewonnene Geschwisterliebe in die Tat um.

Er freute sich zusammen mit allen, die bei ihm lebten, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten. Apg 16:34

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