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Apg Kap. 08

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 8


Das Evangelium in Samaria (Apg 8-12)


Saulus aber setzte alles daran, die Gemeinde auszurotten. Er ließ die Häuser durchsuchen, Männer und Frauen fortschleppen und ins Gefängnis werfen. Apg 8:3

Eine große Verfolgung der Gemeinde beginnt nun und hat zur Folge, dass viele aus Jerusalem fliehen. Was man zuerst mit Bestürzung liest hat aber positive Folgen, denn die zerstreuten Gläubigen trugen das Evangelium aus Jerusalem hinaus. Als Beispiel wird Philippus genannt, einer der sieben Diakone, der in Samarien den Retter Jesus verkündet. Philippus predigte ihnen den Christus, seine Person und nicht nur seine Lehren. Darüber herrschte große Freude in der ganzen Stadt. Die Menschen in Samarien hatten offene Ohren, da sie den Messias voller Hoffnung erwarteten.


Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Apg 8,14

Alles Leben ist Begegnung: Jesus begegnet den Jüngern, Petrus und Johannes begegnen den Menschen in Samarien. Liest man die Bibel geht es so gut wie nie um theologische Abhandlungen, sondern es vollzieht sich alles in der Begegnung zwischen Menschen untereinander und zu Gott. Achte auf deine Begegnung: Ich begegne dem Du und hier ereignet sich mein Leben. Gott schickt mir Menschen, die mir Impulse geben, die verändernd auf mein Leben wirken. Und ich werde mir bewusst: die wichtigste Begegnung ist die Gottesbegegnung. Ich danke heute Gott für besondere Begegnungen in meinem Leben, meine Eltern, mein Partner, Geschwister, Freunde, Kollegen u.v.m.


Simon hatte dies alles gesehen. Da bot er Petrus und Johannes Geld an und sagte: Verhelft auch mir dazu, dass jeder, dem ich die Hände auflege, den Heiligen Geist bekommt. Apg 8:18‭-‬19

Simon war ein Zauberer. Er war tief beeindruckt von den Zeichen und Heilungen, welche Phillipus in der Kraft des heiligen Geistes tat. Er lässt sich taufen. Doch dann läuft er einen Irrweg. Für Geld möchte er sich Gottes Gabe erkaufen. Gottes Gabe für Geld? Er hat sich wohl mehr zu Philippus als zu Jesus bekehrt. Sein Motiv war nicht rein. Petrus erkennt das klar und spricht es offen aus. Ohne die Erneuerung des Herzens nützt keine scheinbare Bekehrung. “Ohne Glaube nützt die Taufe nichts.” (Martin Luther)

Ich sehe, dass dein Denken ganz vergiftet ist. Apg 8:23


Verstehst du auch, was du liest? Apg 8,30

Der königliche Beamte war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten. Er musste allerdings zur Kenntnis nehmen, dass ihm als Fremdem der Zutritt zum Tempel strengstens verboten war. Er war vom Glauben an Gott ausgeschlossen. Eine Schriftrolle mit Worten des Propheten Jesaja aber konnte er kaufen. Auf dem Rückweg in seine afrikanische Heimat las er im Wagen die Heilige Schrift. Aber er verstand nichts. Er brauchte eine Bibellesehilfe. Und in Philippus wird ihm eine von Gott geschickt. Der Herr benutzt einen Engel, um Philippus zu sagen, wohin er gehen soll. Und Philippus gehorcht. Philippus erklärte ihm, dass der Prophet Jesaja von Jesus Christus spricht, dem Lamm Gottes, das für die Sünden der Menschen getötet wurde. Jeder Mensch ist zum Glauben an Jesus eingeladen. Der Äthiopier besiegelt das durch die Taufe und sein Bekenntnis zu Jesus Christus.

Da begann Philippus, ihm die rettende Botschaft von Jesus ausgehend von diesem Prophetenwort zu erklären. Apg 8:35

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