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Apg Kap. 17

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 17


Sie behaupten, ein anderer sei König, nämlich Jesus.Apg 17:7

Paulus und Silas reisen weiter nach Thessalonich. Neben Missionserfolgen stoßen sie auch hier wie überall auf Widerstand. Auch hier wieder Gefangennahme. Sie werden der politischen Unruhe beschuldigt, weil sie behaupteten, dass Jesus König sei. Nur durch eine Kaution kommen sie frei und reisen weiter nach Beröa. Dort werden sie offen angehört und es wurde überprüft, ob dies mit den heiligen Schriften übereinstimmt. Als die Widersacher aus Thessalonich das hörten, kamen sie von dorthin und erregten die Volksmenge. Von seinen Geschwistern wird Paulus sofort schützend weg gesandt. Einige von ihnen begleiteten ihn bis nach Athen, 600 km südöstlich von Beröa. Ja: Jesus ist unser König. Wir bekennen, dass er als König alle Macht im Himmel und auf Erden letztlich Jesus Christus. Aber er ist kein politischer König, weil seine Macht in der Liebe besteht, die ihn bis ans Kreuz führte.

Jesus Christus, sei du König und Herr in meinem Leben!


Als ich durch eure Stadt ging und mir eure Heiligtümer ansah, da habe ich sogar einen Altar gefunden, auf dem stand: Für einen unbekannten Gott. Diesen Gott, den ihr verehrt, ohne ihn zu kennen, möchte ich euch nun bekannt machen. Apg 17:23

Die Athener waren damals berühmt für ihre Neugier in philosophischen und religiösen Fragen. Paulus Worte sind für sie fremd und neu und sie möchten mehr davon hören. Und es ist tatsächlich neu, was Paulus verkünden darf: Gott ist in Jesus Mensch geworden. Bei den Athener gab es für jede Gelegenheit eine andere Gottheit, sogar dem möglicherweise noch unbekannten Gott huldigte man. So kann Paulus ihnen von Gott erzählen, von dem alles Leben kommt und der in Jesus den Tod überwunden hat. Seine Rede räumt auf mit allen Vorstellungen von vielen Göttern und ihrer Gegenwart in kunstvollen, teuren Skulpturen oder gemalten Bildern.

Es ist der Gott, der die Welt und alles, was in ihr ist, geschaffen hat. Dieser Herr des Himmels und der Erde wohnt nicht in Tempeln, die Menschen gebaut haben. Apg 17:24


Das alles hat er getan, weil er wollte, dass die Menschen ihn suchen. Sie sollen mit ihm in Berührung kommen und ihn finden können. Und wirklich, er ist jedem von uns ja so nahe! Durch ihn allein leben und handeln wir, ja, ihm verdanken wir alles, was wir sind. […] Wir sind seine Kinder. Apg 17:27-28

Paulus redet immer noch zu den Athenern. Die Verse 27 und 28 finde ich eine der wundervollsten in der Apostelgeschichte: Gott möchte, dass du ihn suchst. Gott möchte mit dir in Berührung kommen. Gott möchte, dass du ihn findest. Gott ist dir so nah. Durch Gott lebst du. Durch Gott handelst du. Gott verdankst du alles. Du bist sein Kind.

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