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Apg Kap. 14

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 14


Die Meinung der Bevölkerung war geteilt. Apg 14:4

Das Evangelium spaltet. Heute wie damals stehen wir entweder auf der Seite Gottes oder auf der Seite der Welt. Das Evangelium ist das größte Glück für den, der es hören will und es wird zum größten Ärger für den, der sich ihm verweigert bis hin zur Gleichgültigkeit. Wer die Liebe Gottes nicht annehmen will, der entscheidet sich für seinen eigenen Weg. Trotz oder gerade wegen der Wunder und Zeichen des Paulus, hetzen Leute gegen ihn bis hin zum Lynchmord. Dennoch: das Evangelium lässt sich damals wie heute durch keinen Widerstand aufhalten. Gerade in Ländern, wo Christen heute verfolgt werden, steigt die Anzahl der Bekehrungen zu Christus.


Laut rief er ihm zu: Steh auf, stell dich auf deine Füße! Da sprang der Mann auf und konnte gehen. Apg 14:10

Paulus heilt einen Gelähmten. Die Bevölkerung glauben darauf, dass die beiden Missionare Götter sind. Sie hielten Barnabas für den Zeus, Paulus dagegen für den Hermes, der, wie sie meinten, die Aufträge der Götter ausrichtete. Sie wollten ihnen opfern. Da zerreißen die beiden Apostel ihre Kleider, machen sich ganz und gar menschlich und rufen zur Bekehrung von den falschen Göttern zu dem lebendigen Gott. Durch eine Aufhetzung durch herbeigeeilte Leute kippt die Stimmung und sie steinigen Paulus. Doch der steht wieder auf und geht in die Stadt.

In Mühen und Schwierigkeiten sein Herz weiten und seinen Mut vergrößern, denn dazu schickt Gott sie und lässt er sie zu. Franz von Sales


Der Weg in Gottes Reich führt durch viel Leid und Verfolgung. Apg 14:22

Paulus und Barnabas sind zurück in Antiochia. Sie berichten von ihren Erfolgen bei der Mission. Freude in der Gemeinde! Aber bei aller Freude verschweigen sie nicht den Preis. Es gab Kämpfe und Konflikte und die wird es immer wieder geben. Frohe Botschaft ist das Evangelium nur für die, die froh werden wollen, die sich von Gott beschenken lassen. Gott allein kann die Türen zu den Herzen der Menschen öffnen. Und Gott allein kann uns so viel Geduld und Liebe für andere geben, wie wir brauchen. Trotz der vielen Widerstände, die Paulus und Barnabas auf ihrer Reise erfuhren, finden wir keine Haß-Worte gegen ihre Widersacher. Darin sind sie uns ein großes Vorbild.

Paulus und Barnabas blieben längere Zeit bei den Christen in Antiochia. Apg 14:28

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