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Apg Kap. 09

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 9


Auf seiner Reise nach Damaskus, kurz vor der Stadt, umgab Saulus plötzlich ein blendendes Licht vom Himmel. Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Apg 9:3-4

Paulus verfolgt die christliche Gemeinde über Jerusalem hinaus bis hin nach Damaskus. Da tritt ihm Jesus Christus in den Weg mit der Frage: Warum verfolgst du mich? Diese Frage zeigt die tiefe Verbindung von Christus in der Herrlichkeit mit seiner Gemeinde auf der Erde. Saulus verstand, dass er durch die Verfolgung der Gläubigen auch Jesus, den Herrn selbst, verfolgt hatte. Und Gott beruft, wen er will, auch dich. Gott braucht dich, auch wenn uns das hier und da und im Augenblick manchmal nicht passt.

Wer bist du, Herr? fragte Saulus. Ich bin Jesus, den du verfolgst! Apg 9:5


Im selben Moment fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen. Er stand auf und ließ sich taufen. Apg 9:18

Der Herr erscheint dem Christen Hananias. Er bekommt den Auftrag zum immer noch blinden Paulus zu gehen. Ausgerechnet zu Paulus soll er gehen, ihm im Namen Jesu die Hände auflegen und ihn heilen? Auf das Erschrecken Hananias offenbart Jesus ihm, dass er gerade diesen Mann als sein Werkzeug auserwählt hat zum Apostel der Völker. Dem verunsicherten und orientierungslosen Paulus begegnet Hananias als sein persönlicher Seelsorger. Er heilt Paulus Blindheit und dieser lässt sich sofort taufen. Die Augen des Paulus waren jetzt aufgetan. Er war nun in jeder Hinsicht sehend geworden. Er war aus der Finsternis ins Licht gekommen und konnte den Heiligen Geist empfangen. Ohne Vorbereitung beginnt Paulus sofort seinen Predigtdienst. Innerhalb weniger Tage geschah in Paulus ein wunderbares Werk.

Gleich nach seiner Taufe begann er, in den Synagogen zu predigen und zu verkünden, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Apg 9:20


Als aber viele Tage vergangen waren, beschlossen die Juden miteinander, ihn umzubringen. Apg 9:23

Die Stelle liest sich als direkte Fortführung zur Bekehrung und Taufe. Tatsächlich liegen ganze drei Jahre dazwischen. Paulus war inzwischen drei Jahre in Arabien gewesen, wo er zweifellos im Hinblick auf seinen Dienst unterwiesen und vorbereitet wurde. (vgl. Gal 1,18). Nun war dann nach Damaskus zurück gekehrt. Frei und mutig bekennt Paulus den Retter Christus. Und so soll auch er umgebracht werden. In einer Nacht- und Nebelaktion wird Paulus daher von der Gemeinde in Damaskus aus der Stadt gebracht und gerettet. Nach der Flucht führt sein Weg nach Jerusalem, weil er Petrus kennen lernen wollte. Voller Angst wollte dort zuerst keiner glauben, dass er nun ein Jünger Jesus ist. Aber Barnabas bezeugt das Bekehrungserlebnis und das Wirken des Paulus in Damaskus.

Nun erst wurde Saulus von der Gemeinde in Jerusalem herzlich aufgenommen. Er ging bei ihnen aus und ein und predigte in der Öffentlichkeit unerschrocken im Namen des Herrn. Apg 9:28


Jesus Christus heilt dich. Apg 9:34

Auf seinen vielen Reisen durch das Land kommt Petrus nach Lydda. Dort heilt er einen Gelähmten. Außerdem erweckt er in Joppe eine Tote wieder zum Leben. Wunder über Wunder, die viele Menschen zum Glauben an Christus führt. Sicherlich nicht alle Kranken in der Umgebung des Petrus werden körperlich gesund. Aber alle Menschen sollen von Christus hören. Im Vertrauen auf ihn können sie Kraft bekommen aufzustehen, auch in einem übertragenen tieferen Sinn und das in die Hand zu nehmen, was sie bisher gebunden hat. Jesus Christus heilt dich und schenkt dir das Leben.

Dann wandte er sich der Toten zu und sagte: Tabita, steh auf! Sofort öffnete sie die Augen. Apg 9:40

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