Anmeldung ->

Apg Kap. 04

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus der Apostelgeschichte Kap. 4


Sie ließen die beiden Apostel verhaften. Apg 4:3

Die Predigten wirken. Die Gemeinde wächst. Das passt dem Hohen Rat nicht. Johannes und Petrus werden noch im Tempel verhaftet. Wiederum legen sie Zeugnis ab. Es ist das erste Mal, dass er sich an die religiösen Führer wendet: Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet uns. Das anschließende Verbot, weiter in der Öffentlichkeit über Jesus zu reden, berührt sie nicht, denn die ganze Macht ist in Gottes Hand und er übt sie aus durch Werkzeuge, die er sich erwählt und die an den gestorbenen, auferstandenen und verherrlichten Jesus glauben. Daher:

Wir können unmöglich verschweigen, was wir gesehen und gehört haben! Apg 4:20


Hilf allen, die an dich glauben, deine Botschaft mutig und unerschrocken weiterzusagen. Apg 4:29

Die beginnende Verfolgung setzt die Gemeinde unter Druck. Da heißt es, dass Sie sind eins geworden sind im Kampf gegen Jesus. Heftig! Sie werden aber nicht mutlos, sondern beten voller Hoffnung zu Gott. Sie beten aber weder um Erleichterung ihrer Umstände noch um die Vernichtung ihrer Feinde. Sie beten, dass sich durch den Namen Jesu die Macht Gottes entfaltet, dass der Herr verherrlicht und das Evangelium verkündigt wird. Die Kraft des heiligen Geistes gibt uns alles, was wir zur Erfüllung unserer Berufung brauchen. Es genügt, im Gehorsam zu Wort Gottes voranzugehen, um diese Erfahrung zu machen, denn der, der in uns ist ist größer ist als der, der in der Welt ist. Zeig deine Macht beten sie und er tut es:

Als sie gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, wo sie zusammengekommen waren. Sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten furchtlos Gottes Botschaft. Apg 4:31


Die Menge der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. Apg 4:32

Zuneigung und Warmherzigkeit sind wichtige Quellen der vollkommenen Freude. Wenn wir das Mitgefühl und die Warmherzigkeit pflegen und es in uns zur Haltung wird, wirkt sich das auf unsere Umgebung aus. Wenn wir uns dagegen zu sehr auf uns selbst beziehen, werden wir von den anderen getrennt und entfremdet und fühlen uns einsam. Ein offenes und warmes Herz ist das Gegengift für Einsamkeit und nährt die vollkommene Freude. Achten wir beim Lesen des Evangeliums mal besonders auf die mitfühlende Art und Weise, mit der Jesus dem Mensch begegnet. Das ist immer wieder beeindruckend!

Viel Zeit brauchen wir nicht, um uns an der Schönheit der unscheinbaren Dinge zu freuen, aber ein offenes Auge, ein offenes Herz. Eva von Tiele-Winckler


Alle, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten, waren ein Herz und eine Seele. Niemand betrachtete sein Eigentum als privaten Besitz, sondern alles gehörte ihnen gemeinsam. Apg 4:32

Ein Herz und eine Seele! Was für ein Bild für Gemeinschaft! Im Geist von Jesus füreinander da zu sein ist wichtig. Diese Harmonie ist eine innere Gnade, die allein der Heilige Geist schaffen kann. Um diese Harmonie kann allein gebeten werden. Die Harmonie des Heiligen Geistes schenkt uns diese Großherzigkeit, nichts als Eigentum zu haben, während da einer bedürftig ist, überhaupt zu erkennen, dass da jemand Not leidet. Mittelpunkt und Herz der Gemeinde ist Jesus. Und so gibt der heilige Geist uns eine zweite Gabe: den Mut zum Zeugnis.

Mit großer Überzeugungskraft berichteten die Apostel von der Auferstehung des Herrn Jesus, und alle erlebten Gottes Güte. Apg 4:33

📲 Link zum heutigen Impuls