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Lk Kap. 07

Impulse, Auslegungen, Kommentare und Bibelzitate aus dem Lukas-Evangelium Kap. 7


Römischer Beamter beweist Glauben Lk 7,1-10

Mt 8,5-13


Jesus erweckt Sohn einer Witwe vom Tod Lk 7,11-17

Als Jesus, der Herr, die Frau sah, war er von ihrem Leid tief bewegt. Weine nicht!, tröstete er sie. Lk 7:13

Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat – ein Geschenk für uns! Zugleich macht Jesus uns in der Eucharistie zu Zeugen von Gottes Mitleid mit jedem Bruder und jeder Schwester. So entsteht im Umfeld des eucharistischen Mysteriums der Dienst der tätigen mitleidenden Nächstenliebe, die darin besteht, daß ich auch den Mitmenschen, den ich zunächst gar nicht mag oder nicht einmal kenne, von Gott her liebe. Das ist nur möglich aus der inneren Begegnung mit Gott heraus, die Willensgemeinschaft geworden ist und bis ins Gefühl hineinreicht. Dann lerne ich, diesen anderen nicht mehr nur mit meinen Augen und Gefühlen anzusehen, sondern aus der Perspektive Jesu Christi heraus. Auf diese Weise erkenne ich in den Menschen, denen ich näherkomme, Brüder und Schwestern, für die der Herr sein Leben hingegeben hat, weil er sie bis zur Vollendung liebt. Benedikt XVI


Als der Herr die Frau sah, ergriff ihn tiefes Mitgefühl. Lk 7:13

Ich begegne einem Menschen, der leidet. Ich versuche ein Gefühl der Anteilnahme am Wohlergehen dieses Menschen zu empfinden und den Wunsch, dass sein Leiden aufhört oder gemildert wird. Beim Einatmen stelle ich mir vor, dass ich sein Leiden als dunkle schwarze Wolke in mich aufnehme. Beim Ausatmen stelle ich mir vor, dass aus mir Liebe, Stärke, Mut, Zuversicht und Freude zum anderen fließen. Nehmen den Schmerz als eine dunkle Wolke wahr, die sich im strahlenden Licht deines Herzens auflöst. Ich bleibe ganz ruhig, während mein Herz Freude und Liebe ausstrahlt.

Wahre Nächstenliebe ist mehr als die Fähigkeit zum Mitleid, sie ist die Fähigkeit zur Zuneigung. Liebe zum Nächsten ist der Schlüssel zur Lösung der Probleme unserer Welt. Martin Luther King


Jesus gibt Johannes Antworten auf Zweifel LK 7,18-35

Mt 11,1-19

Er ist der Mann, von dem es in der Heiligen Schrift heißt: ›Ich sende dir meinen Boten voraus, der dein Kommen ankündigt und dir den Weg bereitet. Lk 7:27

Unser Leben erfahren wir dann als lebenswert, wenn wir eine sinnvolle Aufgabe haben, wenn wir wissen wozu wir da sind, wozu unser Leben gut ist. Eine christliche Aufgabe ist es, Bote und Wegbereiter Jesu zu sein in unserer Zeit zu sein. Christ sein ist keine Fertigkeit, die biologisch weitergegeben wird. Jede Generation muss neu dafür gewonnen werden. Jesus braucht daher Wegbereiter und Boten, er braucht dich!

Die Welt braucht keine Angstmacher, sondern Hoffnungsboten. Peter Hahne


Eine sündige Frau salbt Jesus die Füße Lk 7,36-50

Die Frau ging zu Jesus, kniete bei ihm nieder und weinte so sehr, dass seine Füße von ihren Tränen nass wurden. Mit ihrem Haar trocknete sie die Füße, küsste sie und goss das Öl darüber. Lk 7:38

Kontemplation ist ein liebender Blick auf die Wirklichkeit unseres Lebens mit all seinen Brüchen, ein tiefer und ruhender Blick, der nicht bewertet, reflektiert, nachdenkt, grübelt oder murrt. Es ist ein pures Schauen. Dieser liebende Blick ist ganz gegenwärtig für den Augenblick, so wie er ist und ruht in allem in ihm, in Höhen und Tiefen, in Freude und Leid: immer wieder der liebende Blick auf das, was ist und auf den Herrn. Das wird deine Lebensaufgabe sein bis zum Schluss. Daher: Lasst euch durch die so kostbare Nähe und Liebe zum Herrn in eurem Denken verändern, indem ihr auf ihn schaut, seine Passion, sein Tod und seine Auferstehung, sein Dasein in dir und deinem Leben.

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